Wie kann die richtige Verpackung das Produktversprechen unterstützen?

Wie kann die richtige Verpackung das Produktversprechen unterstützen?

Produktverpackungen sollen in erster Linie funktional sein. Sie schützen das Produkt während des Transports und der Handhabung und informieren den Verbraucher über den Inhalt. Die Verpackung erfüllt aber auch eine Marketingfunktion. Sie ist sogar aktiv daran beteiligt, das Produktversprechen hervorzuheben und zur Geltung zu bringen. Von dezenten Hinweisen bis hin zu einfallsreichen Konzepten gibt es viele Möglichkeiten, diesen Aspekt bei der Verpackungsgestaltung zu berücksichtigen. Wie können wir die Verpackung zu einem echten Vermittler des Produktversprechens machen?

 

Über die Verpackung eine starke Identität schaffen!

Je stärker die Produktidentität, desto mehr unterstreicht die Verpackung den einzigartigen und speziellen Charakter des Produkts.

Einige Produkte sind ganz besonders im kollektiven Bewusstsein verhaftet und mitunter schon nahezu legendär. Beispiele dafür: Coca-Cola-Flasche, Nutellaglas, … .

Der gemeinsame Nenner all dieser Produkte? Ihre Verpackungen sind unter tausend anderen sofort wiedererkennbar. Sie springen den Verbrauchern beim Einkaufen ins Auge und wecken Interesse. In einem Verkaufskontext, in dem Käufe meist spontan erfolgen (und dieser Trend nimmt laut einer POPAI-Käuferstudie, der „Shopper Engagement Study“ von 2012, über die Jahre zu) ist dieser Aspekt also ein echter Vorteil für die Steigerung des Umsatzes. Dieses Phänomen spiegelt sich auch bei der Aussprache des Markennamens wider: Die mentale Repräsentation des Produkts kommt sofort in den Sinn. Alle diese Produkte haben ihre eigene Identität, die sie von anderen Produkten abhebt. Wenn wir die Coca-Cola-Flasche als Beispiel nehmen, ist die rote Farbe ein starkes Merkmal der Marke, da sie sehr untypisch für den Getränkesektor ist. Originalität ist jedoch nicht das einzige Kriterium, um über das Produkt eine starke Identität zu schaffen. Ein weiteres ist die Wiederkehr und Beständigkeit der Identitätselemente. Wenn wir unser Beispiel erneut aufgreifen, stellen wir fest, dass sich das Flaschendesign in den letzten Jahrzehnten kaum verändert hat! Die Langlebigkeit des Verpackungsdesigns spielt also auch bei dieser Strategie eine Rolle.

 

Einen Zusammenhang zwischen Produktversprechen und Verpackung herstellen!

Die Verpackung ist eine Art non-verbale Sprache: Sie vermittelt das Produktversprechen ohne Einsatz von Wörtern.

Der zweite Faktor in der Marketingwirkung von Verpackungen ist ihre Übereinstimmung mit dem Produktversprechen. Grundsätzlich soll die Verpackung das Produkt so gut wie möglich schützen, insbesondere durch die Einhaltung bestimmter Gesundheits- und/oder Sicherheitsstandards, wenn diese vorgeschrieben werden. Daneben wird die Verpackung dazu genutzt, das Produkt zur Schau zu stellen, aber nicht immer wird auch das Produktversprechen hervorgehoben, das etwas anderes ist.

Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, von ganz simplen bis hin zuäußerst originellen. So spielt unter anderem die Farbe typischerweise eine wichtige Rolle, um das Produktversprechen zu untermauern. Als bestes Beispiel dienen Wasserflaschen: Alle haben eine blaue, grüne und/oder durchsichtige Farbe und erinnern so an die zwei grundlegenden Produktversprechen von Wasser – seine erfrischende Wirkung und seine „Reinheit“. Ein Experiment des Marketingpsychologen Nicolas Guéguen hat zudem belegt, dass Getränke aus grünen oder blauen Gläsern als erfrischender wahrgenommen werden, was den Einfluss der Verpackung auf die Bewertung eines Produkts verdeutlicht.

 

Produktwirksamkeit durch die Verpackung demonstrieren!

Mit der richtigen Herangehensweise kann eine Verpackung das Produktversprechen auf wirkungsvolle Weise verdeutlichen.

Andere Marken gehen noch viel weiter und beweisen mithilfe der Verpackung die Wirksamkeit ihrer Produkte. Ein Beispiel dafür liefert Nike mit dem im Jahr 2014 vorgestellten Schuhmodell „Nike Free 5.0“. Das Produkt will vor allem durch seine ultraflexible Sohle überzeugen, die sich so weit wie möglich an die Schritte der Sportler anpasst. Also hat die Marke nicht gezögert, ihre Schuhe in zu kleinen Kartons zu verpacken! Die Schuhe waren daher nach dem Öffnen verbogen, aber nahmen trotz langer Lagerung in ihrer engen Verpackung ihre ursprüngliche Form wieder an. Ob bei der Anprobe im Geschäft oder beim Auspacken zu Hause, diese Vorführung begeistert sofort. Und als nicht zu vernachlässigenden Bonus hat die Marke damit auch einen umweltrelevanten Anreiz geschaffen: Durch die Verkleinerung der Schuhschachteln konnte nämlich eine erhebliche Menge an Pappe im Herstellungsprozess eingespart werden.

Über die Verpackung kann das Produktversprechen auf vielfältige Weise gefördert werden, ob nun explizit oder implizit für den Verbraucher. Verschiedene empirische Studien aus dem Forschungsbereich der Marketingpsychologie scheinen das zu bestätigen: Verbesserungen am Verpackungsdesign, die zu einer stärkeren Vermittlung des Produktversprechens beitragen, haben reale Auswirkungen auf das Kaufverhalten. Die Verpackung sollte im Sinne eines ethischen Marketings jedoch immer das Versprechen widerspiegeln, das das Produkt auch halten kann.

Wenn Sie mehr wissen möchten, sehen Sie sich unsere verschiedenen Lösungen an oder kontaktieren Sie uns!

Die Geschichte des Kunststoffs

Die Geschichte des Kunststoffs

Kunststoff ist ein wiederverwertbares Material, das in der Produktion wegen seiner Strapazierfähigkeit, Haltbarkeit, niedrigen Kosten und seines geringen Gewichts häufig zum Einsatz kommt. Dank seiner zahlreichen Funktionen gehört Kunststoff heutzutage zu den gängigsten Verarbeitungsmaterialien. Doch seit wann ist da so?

Vom Einsatz natürlicher, elastischer Materialien bis zum ersten Polymer umspannt die Geschichte des Kunststoffs mehrere Jahrhunderte. Erfahren Sie mehr über seine Ursprünge und die klugen Köpfe, die ihn entwickelt haben.

 

Was ist Kunststoff?

Bevor wir auf die Ursprünge des Kunststoffs zurückkommen, wollen wir uns die Definition dieses weit verbreiteten Materials ansehen. Kunststoff bzw. Plastik geht auf den lateinischen Begriff plasticus zurück, der wiederum vom altgriechischen plastikós („zum Formen, Gestalten gehörig“) stammt. Heute bezeichnet das Wort ein Polymer, also eine Anordnung von mehreren Molekülen, die einen vollsynthetischen Stoff bilden.

Je nach Art dieser Molekülverbindungen lassen sich verschiedene Kunststofftypen unterscheiden, von denen einige wiederverwertbar sind: Polyethylen (das gebräuchlichste, oft für Verpackungen verwendet), Polyvinylchlorid (bekannt als PVC) oder Polypropylen (aus dem viele Lebensmittelbehälter hergestellt werden), um nur einige zu nennen.

Man findet jedoch einige der kunststofftypischen Eigenschaften auch in Materialien natürlichen Ursprungs, deren Verwendung viel weiter zurückreicht!

 

Der Ursprung der Kunststoffe: Natürliche Materialien mit elastischen Eigenschaften!

Während die ersten synthetischen Kunststoffe in der Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden wurden, reicht die Verwendung natürlicher Materialien mit elastischen Eigenschaften wesentlich weiter zurück.

So wurde Latex bereits 1600 v. u. Z. in Südamerika verwendet. Aus diesem formbaren Saft des Castilla-elastica-Baumes wurden durch ein Verfahren der Wasserabscheidung und Verfestigung Kugeln oder Figuren hergestellt.

Dieser vor allem von den Azteken genutzte Naturkautschuk wurde im 15. Jahrhundert auch von den amerikanischen Siedlern entdeckt und zur Herstellung von Flaschen, Stiefeln und anderen Alltagsgegenständen verwendet. Aufgrund seiner Stärke und Haltbarkeit wurde er gern genommen, um die Nachteile von traditionellen Materialien wie Holz und Metall – z. B. Zerbrechlichkeit und hohes Gewicht – auszugleichen.

Doch erst einige Jahrhunderte später sind die Anfänge des Kunststoffs, wie wir ihn heute kennen, nach mehreren Jahrzehnten der Kautschukverarbeitung ersichtlich.

 

Die Geburtsstunde des Kunststoffs: „Parkesine“ oder Zelluloid?

 In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde eine Reihe von Innovationen entwickelt, die den Kunststoff zum Leben erweckten.

Das häufig verwendete Elfenbein wurde immer seltener und teurer, musste also durch ein kostengünstigeres Material ersetzt werden. Im Jahr 1856 wurde der erste Kunststoff auf Basis von Salpetersäure, Ethanol und Zellulose im Labor des britischen Chemikers Alexander Parkes hergestellt. Das neuartige Material wurde Parkesine genannt und entspricht dem heutigen Zelluloid.

Diese erste Erfindung, die es ermöglichte, natürliche Ressourcen zu schonen, wurde anschließend von den Gebrüdern Hyatt in Anspruch genommen. Die amerikanischen Wissenschaftler suchten nach einem geeigneten Ersatzmaterial für Elfenbein bei der Herstellung von Billardkugeln. Vor Gericht wurde jedoch Parkes zum tatsächlichen Erfinder erklärt.

 

Von der Entdeckung bis zur industriellen Produktion von PVC!

Wenige Jahre nach dem Erscheinen von Parkesine wurde das Verfahren weiterentwickelt und mündete in der Erfindung von Galalith, einem Kunststoff aus Kasein, dessen Herstellungsverfahren Anfang des 20. Jahrhunderts verbessert wurde.

Zur gleichen Zeit wurde Polyvinylchlorid (bekannt als PVC) zufällig 1835 von dem Franzosen Henri Victor Regnault und 1872 von dem Deutschen Eugen Baumann entdeckt. Das Polymer erschien in verfestigter Form in Vinylchloridflaschen, die der Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren. Das Verfahren wurde jedoch erst einige Jahrzehnte später reproduziert; die industrielle Produktion begann in den 1930er Jahren, vor allem durch das Unternehmen Union Carbide im Jahr 1933.

 

Bakelit läutet das Zeitalter der Kunststoffproduktion ein!

 Nach der Entdeckung von PVC erschien im Jahr 1907 das Bakelit auf der Bildfläche. Es wurde nach seinem Erfinder, dem belgischen Chemiker Leo Hendrik Baekland, benannt. Hergestellt auf Grundlage von Formaldehyd und Phenol (erdölbasierte Verbindungen) gilt es als erster „richtiger“ Kunststoff und ist zu 100 % synthetisch.

Diese geniale Erfindung wurde zum ersten Kunststoff, der in großem Maßstab produziert wurde, obwohl die Massenvermarktung dieses revolutionären Materials erst nach dem Krieg erfolgen sollte.

Auch das von der deutschen I.G. Farben produzierte Polystyrol und das von Carothers’ Forscherteam entwickelte Nylon würden sich bald als die prominentesten Kunststoffe der Industrieszene durchsetzen.

Obwohl seither viele synthetische Kunststoffe auf den Markt gekommen sind, geht der Trend mit der Erfindung biologisch abbaubarer und kompostierbarer Kunststoffe auf Pflanzenbasis zurück zur Natur.

Welche Art von Verpackung sorgt am besten dafür, dass ein Produkt nach dem Öffnen frisch bleibt?

Welche Art von Verpackung sorgt am besten dafür, dass ein Produkt nach dem Öffnen frisch bleibt?

Lebensmittelverschwendung vermeiden und alle Nährwert- und Geschmacksqualitäten des gekauften Produkts beibehalten: Genau das wünschen sich die Verbraucher. Damit der Geschmack nicht nachlässt und das Lebensmittel seine Frische behält, ist eine perfekt an ihren Zweck angepasste Verpackung notwendig. Kommt ein Produkt mit der Umgebungsluft in Berührung, kann sich das auf seine Frische auswirken. Die Verpackung muss daher als undurchdringbare, luftdichte Barriere fungieren. Aus diesem Grund wollen wir einen genaueren Blick auf unser Sortiment werfen und herausfinden, welche Verpackungsart Ihren Anforderungen am besten erfüllt.

 

Ein Verpackungsmaterial für die einwandfreie Konservierung!

Je frischer ein Produkt ist, umso höher ist sein Energiegehalt und umso besser sind sein Geschmack und Nährwert. Deshalb muss die Verpackung, in der es sich befindet, wie ein Schutzschild gegen störende Einflüsse von außen wirken. Licht, Wärme und Umgebungsluft beeinträchtigen die Qualität des Produkts und verringern seine Frische. Bei Flexico stellen wir Kunststoffbeutel für alle Arten von Produkten und Lebensmitteln her. Dabei sind bestimmte Lösungen besonders gut für Frischwaren geeignet.

Sie finden in unserem Sortiment Monomaterial-Beutel und mehrschichtige Verpackungen. Unter den mehrschichtigen Verpackungen sind Sensogrip und Zipgrip eine gute Wahl, um Ihre Lebensmittel frisch zu halten. Hergestellt aus einer Mischung n mehreren Materialien wie PET und PE fungieren sie als ideale Sauerstoffbarriere. Zudem ermöglicht ihr simples und praktisches Verschlusssystem eine einfache Entnahme des gewünschten Produkts oder Lebensmittels. Diese Beutel sind sehr leistungsfähig, aber nicht einfach zu recyclen. Als verantwortungsvoller Hersteller arbeiten wir jedoch täglich daran, diesen Aspekt zu verbessern.

Die Verbraucher zögern immer mehr damit, Produkte wegzuwerfen, nur weil sie nicht mehr ganz wie frisch gekauft aussehen. Das liegt einerseits an den steigenden Lebenshaltungskosten und andererseits daran, dass man auf keinen Fall etwas wegwerfen möchte, das noch genießbar ist.

Wenn man ein Produkt frisch halten möchte, müssen sich die täglich genutzten Verpackungen leicht öffnen und schließen lassen. Flexico stellt verschiedene Verschlusssysteme her, immer mit dem Ziel, ein innovatives und umweltfreundliches Sortiment anzubieten.

 

Ein garantiert luftdichtes Verschlusssystem!

Sobald Sie sich für das passende Material bzw. die passenden Materialien entschieden haben, ist es Zeit, sich mit dem verwendeten Verschlusssystem zu befassen. Bei der Entwicklung seines Verschlusssortiments legt Flexico großen Wert darauf, dass die verschiedenen Erwartungen der Verbraucher erfüllt werden. Das Verschlusssystem ist ein wesentliches Element von Kunststoffbeuteln: Es verhindert schlechte Gerüche, gewährleistet die Frische von Lebensmitteln und bewahrt die Geschmackseigenschaften des Produkts. Unser Unternehmen entwickelt gegenwärtig mehrere Arten von Verschlüssen (Zip-, Schiebe-, Tin-Tie-Verschluss, selbstklebende Klappen, …), doch nicht alle Verschlüsse erfüllen die gleichen Anforderungen.

Um den für Ihre Verpackung geeigneten Verschluss zu finden, müssen Sie Ihre Bedürfnisse und die Ihrer Kunden definieren:

  • Wie wird mein Produkt konsumiert? Frischwaren werden in der Regel schnell verbraucht, können aber auch portioniert werden. Dies bedeutet wiederum, dass der Beutel mehrfach geöffnet und geschlossen wird.
  • Ist meine Verpackung benutzerfreundlich?
  • Wie kann ich die Geschmackseigenschaften meines Produkts am besten bewahren?

Diese Vorüberlegungen sind unverzichtbar, um eine zufriedenstellende Entscheidung zu treffen.

Unsere Verschlüsse Sensogrip und Zipgrip sind optimal dafür geeignet, Produkte frisch zu halten, weil Sie die Einwirkung von Luft und Wasserdampf und folglich die durch den Kontakt mit der Außenwelt verursachten Veränderungen reduzieren.

 

Wann sollten Sie einen Zipgrip- oder Sensogrip-Verschluss wählen?

Der Sensogrip-Beutel hat einen intuitiven Verschluss: Sie müssen die beiden Profile am Beutel nicht ausrichten, um ihn richtig zu schließen! Sein Multitrack-Verschluss ist der am besten hermetisch schließenden Verschluss auf dem Markt und garantiert auch nach mehrmaligem Öffnen einen optimalen Schutz der Lebensmittel. So werden alle Produkteigenschaften geschützt und bewahrt.
Im Fall der Zipgrip-Verpackung weiß der Verbraucher dank „Clicky“-Option, dass der Beutel perfekt verschlossen ist. Wegen seiner haptischen und akustischen Eigenschaften wird dieses Verschlussprofil von Unternehmen bevorzugt, die ihren Kunden den korrekten Verschluss der Beutel garantieren möchten.

Welches Material sollte bei der Pasteurisierung verwendet werden?

Welches Material sollte bei der Pasteurisierung verwendet werden?

Der Verzehr bestimmter roher Lebensmittel wie Eier, Milch und nicht gegarte Zubereitungen auf Basis dieser Zutaten (hausgemachte Mousse au Chocolat, Rohmilchkäse usw.) birgt das Risiko einer Lebensmittelvergiftung. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Kindern, Schwangeren und älteren Menschen können Lebensmittelvergiftungen besonders gefährlich werden. Die Pasteurisierung bestimmter Lebensmittel ermöglicht die Gewährleistung ihrer Lebensmittelsicherheit, aber auch die Verlängerung ihrer Haltbarkeit. Aber was ist die Pasteurisierung eigentlich? Welche Lebensmittel werden in der Regel pasteurisiert und welches Verpackungsmaterial sollte verwendet werden?

 

Was ist die Pasteurisierung?

Die von Louis Pasteur im Jahre 1865 entdeckte Pasteurisierung hielt nach und nach Einzug in die Lebensmittelbranche und etablierte sich als eine der meistgenutzten Techniken, um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern. Weniger radikal als die Sterilisation, die bei über 100 °C stattfindet, besteht die Pasteurisierung aus einer Wärmebehandlung bei einer moderaten Temperatur zwischen 60 °C und 100 °C, gefolgt von einer schnellen Abkühlung. Durch die Pasteurisierung können die geschmacklichen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften des Lebensmittels besser bewahrt werden. Mitunter kann ein pasteurisiertes Produkt sogar als frisch angesehen werden (pasteurisierte Frischmilch, Crème fraîche usw.).

Im Gegensatz zur Sterilisation, welche alle Mikroorganismen zerstört, die sich in einem Produkt entwickeln könnten (lange Haltbarkeit bei Raumtemperatur, aber beeinträchtigt Geschmack und Konsistenz des Lebensmittels), zerstört die Pasteurisierung nur einen Teil. Dennoch soll dieses Verfahren bei moderater Temperatur die gesamte krankheitserregende Flora zerstören, die einer Lebensmittelvergiftung zugrunde liegen könnte (Salmonellen, E. coli, Listerien, Staphylococcus aureus usw.), wodurch das Lebensmittel in der Regel sicher verzehrt werden kann. 

Ein pasteurisiertes Lebensmittel muss luftdicht verpackt werden (mit oder ohne Schutzatmosphäre oder vakuumverpackt), um eine Barriere für externe Mikroorganismen zu bilden und vorzugsweise gekühlt werden, um die Entwicklung von verbliebenen Mikroorganismen zu verlangsamen.

 

Welche Lebensmittel werden in der Regel pasteurisiert? 

Milcherzeugnisse wie Frischmilch, Crème fraîche, Käse, Butter, Joghurt und Quark werden häufig pasteurisiert, um eine annehmbare Haltbarkeit zu erzielen. Es gibt jedoch auch Rohmilchprodukte, deren Verzehr das Risiko einer Lebensmittelvergiftung birgt, was insbesondere bei weichem Rohmilchkäse der Fall ist (Camembert, Brie, usw.). Darüber hinaus muss die unbehandelte Rohmilch sehr schnell konsumiert werden, da sich diese nicht länger als drei Tage im Kühlschrank hält. Es wird dringend empfohlen, sie vor dem Verzehr abzukochen oder ausreichend zu erhitzen.

Die Fachleute aus der Lebensmittelindustrie verwenden häufig Eier in Form von pasteurisierten frischen Eiprodukten (Eier ohne Schale, geschlagene Eier und pasteurisierte Eier). Dadurch müssen sie keine gefrorenen Eiprodukte oder Eipulver oder gar rohe Eier (Eier mit Schale) verwenden, die das Risiko von Salmonellen bergen. So werden für die Herstellung der im Handel verkauften Saucen wie Mayonnaise in der Regel pasteurisierte Eier verwendet. Auch Mousse au Chocolat oder Eiscreme enthalten Eier. Im Gegensatz dazu können „hausgemachte“ Mousse au Chocolat und bestimmte handgemachte Eissorten nicht pasteurisierte rohe Eier enthalten.

Es wird davon abgeraten, einen frischen hausgemachten Fruchtsaft mehr als 72 Stunden nach seiner Zubereitung zu trinken. Im Handel vertriebene Fruchtsäfte sind in der Regel pasteurisiert. Im Frischeregal findet man häufig Säfte, die einer sogenannten Flash-Pasteurisierung unterzogen wurden. Diese Art der Pasteurisierung dauert nur einige Sekunden, wodurch ein Großteil der sensorischen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften des Produktes bewahrt, werden können. Bei einer längeren Pasteurisierung leidet etwas die Qualität des Fruchtsaftes, dafür kann dieser über einen deutlich längeren Zeitraum bei Raumtemperatur aufbewahrt werden (vor dem Öffnen). Auch Kompotte, Fruchtpürees und Früchte in Sirup werden pasteurisiert. Durch die Pasteurisierung von rehydrierten Trockenfrüchten (sog. „eingeweichte“ Trockenfrüchte wie Pflaumen, Aprikosen, Feigen, Datteln usw.) können diese über mehrere Monate bei Raumtemperatur aufbewahrt und die Verwendung von Konservierungsmitteln vermieden werden.

Zu guter Letzt sind auch die handelsüblichen Biere und Cidres (Apfelschaumweine) in der Regel pasteurisiert, obwohl es auch handgemachte nicht pasteurisierte Versionen gibt. 

 

Ein für die Pasteurisierung des Produkts geeignetes Verpackungsmaterial!

Eine für das Verpacken von Lebensmitteln bestimmte Verpackung muss zunächst lebensmittelecht sein. Wurde das Lebensmittel pasteurisiert, muss sie darüber hinaus luftdicht sein, um jede Kontamination des Lebensmittels durch externe Mikroorgansimen zu vermeiden (außer bei einigen Käsesorten, die atmen müssen). Daher ist insbesondere bei flexiblen Verpackungen auf die Dichtheit der Versiegelungen zu achten, die mit einem Leckagemessgerät geprüft werden kann.  

Wurde das Lebensmittel gerade erst pasteurisiert und ist beim Verpacken noch warm oder erfolgt die Pasteurisierung erst danach, sollte ein Verpackungsmaterial gewählt werden, das während des Prozesses nicht aufweicht. Bei einem Kunststoffbeutel kann davon ausgegangen werden, dass die Hitzebeständigkeit der Verpackung, wenn die Temperatur unter dem Erweichungstemperatur des Kunststoffbeutels bleibt, ausreichend ist. PE als Siegelschicht sollte daher in den meisten Pasteurisierungsfällen ausreichen, wobei PP jedoch mehr Sicherheit bietet, wenn die Temperatur 90 °C übersteigt.

Als äußere Schicht der Verpackung wird häufig eine biaxial orientierte PET- oder PA-Folie verwendet, um dem Beutel Sauerstoffbarriereeigenschaften und Steifigkeit zu verleihen. PA ist insbesondere für das Vakuumverpacken empfohlen.

Ist eine sehr gute Sauerstoffbarriere erforderlich, kann auch eine EVOH-Schicht in die Kunststofffolie eingearbeitet werden. Diese EVOH-Schicht wird häufig zwischen zwei PE-Schichten koextrudiert, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen.

So können verschiedene Verbundfolien aus Kunststoff verwendet werden, um pasteurisierte Produkte zu verpacken, beispielsweise Käse oder rehydrierte Trockenfrüchte: PET/PE-, PA/PE-, PET/PE-EVOH-PE-Folien oder eine recycelbare PE/PE-EVOH-PE-Folie.

Die Verwendung eines Verschlusssystems (Zipgrip, Sensogrip usw.) bietet nicht nur Bequemlichkeit, sondern verlängert auch die Haltbarkeit des Lebensmittels nach dem ersten Öffnen des Beutels, da es die Exposition des Lebensmittels gegenüber Mikroorganismen in der Umwelt und gegenüber Sauerstoff einschränkt und gleichzeitig sein Austrocknen verhindert und seine Aromen konserviert.

Folglich wäre die Pasteurisierung ohne eine geeignete Verpackung wirkungslos. Mit einer wiederverschließbaren flexiblen Kunststoffverpackung, die zum Recyclingprozess beiträgt (z. B. ein Beutel bestehend aus einer PE/PE-EVOH-PE-Verbundfolie und einem PE-Verschlusssystem), kann die Lebensmittelverschwendung unter Verwendung einer praktischen, leichten und recycelbaren Primärverpackung eingedämmt werden.

Warum werden so viele Produkte mit Kunststoff verpackt?

Warum werden so viele Produkte mit Kunststoff verpackt?

Kunststoff ist schon seit Jahrzehnten Gegenstand zahlreicher Forschungen, wird aber erst seit den 30er-Jahren industriell hergestellt. Heute wird dieses zum Teil recycelfähige Material in einem Bereich von mehreren hunderttausend Tonnen pro Jahr hergestellt.

Aber warum wird der Kunststoff in der Industrie so massiv eingesetzt? Hygiene, Sicherheit, konservierende Eigenschaften, Beständigkeit… Lassen Sie uns hier die Gründe analysieren, einen nach dem anderen, die dazu führen, dass Kunststoff als Verpackungsmaterial verwendet wird.

 

Kunststoff – Verbündeter der Hygiene und der Konservierung! 

Der in der Lebensmittelindustrie großflächig für die Verpackung verwendete Kunststoff präsentiert sich recht zügig als ein zuverlässiges Material in Sachen Hygiene und Sicherheit. Darüber hinaus ist er nicht nur günstig, sondern weist auch zahlreiche Qualitäten auf, welche die wirksame Konservierung von Lebensmitteln begünstigen. So ist ein gut verpacktes Lebensmittel ein sicher verzehrbares Lebensmittel!

Während des Transports und der Lagerung der Lebensmittel schützt der Kunststoff sowohl vor Lichteinfluss (insbesondere vor UV-Strahlen) als auch vor Bakterien oder Feuchtigkeit. Wussten Sie beispielsweise, dass die Haltbarkeit von Rindfleisch um 5 bis 10 Tage verlängert werden kann? Diese Haltbarkeit kann sogar noch weiter verlängert werden, wenn man sich für eine der modernsten Verpackungslösungen aus Kunststoff entscheidet.  Zu guter Letzt ist seine Leichtigkeit ein wahrer Vorteil für den Transport der Produkte. 

Durch seine extreme Hitze- und Kältebeständigkeit ist Kunststoff der ideale Verbündete für die Umsetzung verschiedener Konservierungstechniken wie die Sterilisation, das Vakuumverpacken oder die Gefriertrocknung (Trocknungsmethode, bei dem das Lebensmittel zunächst gefroren und anschließend vakuumverpackt wird).

Darüber hinaus ist Kunststoff durchsichtig und das Produkt bleibt sichtbar, ohne es öffnen zu müssen, wodurch die Sauberkeit und die Sicherheit der Lebensmittel gewährleistet werden kann. 

Schlussendlich ist Kunststoff ein verlässlicher Partner bei der Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung. Aufgrund seiner herausragenden Eigenschaften als Verpackungsmaterial können die Lebensdauer des Lebensmittels verlängert und der Geschmack und den Nährwerte konserviert werden. Darüber hinaus schützt er die empfindlichsten Produkte wie Obst während des Transports und schränkt folglich die Verluste ein. 

 

Kunststoff – ein extrem, beständiges Material!

Wussten Sie, dass die Helme und Kleidung der Feuerwehr aus Kunststoff hergestellt werden (mit einem für persönliche Schutzausrüstungen geeigneten Kunststoff)? Dies sagt viel aus über die Zuverlässigkeit und Beständigkeit dieses Materials, das zudem auch noch den Vorteil hat, leicht zu sein. Auch für Fachleute, die den Gefahren von Feuer oder Einstürzen ausgesetzt sind, ist Kunststoff ein beliebtes Material mit starker Dämmkraft und großer Robustheit, wodurch Stöße abgedämpft werden können. 

Wussten Sie, dass Kunststoff um 150 °C feuerbeständiger ist als Holz?

Es sind diese Robustheit und diese Beständigkeit gegenüber niedrigen und hohen Temperaturen, die uns im Sinne einer nachhaltigen und sicheren Lösung davon überzeugen, PVC insbesondere für Wasserleitungen zu verwenden.

Diese Anwendungsbeispiele für Kunststoff bei der Herstellung von Objekten, die extremen Bedingungen ausgesetzt sind, beweist uns die Zuverlässigkeit dieses „Barrierematerials“, das seinen Inhalt schützt.

In der Verpackungsindustrie kann die Verbindung verschiedener Kunststoffe an die spezifischen Anforderungen eines jeden Produkts hinsichtlich seiner Verpackung angepasst werden.

So können sich Kunststofffolien aus mehreren Bestandteilen zusammensetzen, die einschichtig oder mehrschichtig verwendet werden, wobei jedes Material eine andere mechanische Festigkeit, Temperaturbeständigkeit oder Dichtheit aufweist.

Darüber hinaus ist es wichtig, ein zuverlässiges Verschlusssystem zu verwenden, welches die Sicherheit und Dichtheit der Verpackung zusätzlich verstärkt. Versiegelung, wiederverschließbarer Klebeverschluss, einfacher oder mehrspuriger Verschluss mit oder ohne Schieber usw.

Und zu guter Letzt können heutzutage bereits viele Kunststoffe recycelt werden, was eine weitere Eigenschaft ist, die dafür spricht, dass wir Kunststoff für die Verpackung von Lebensmitteln, Textilien oder Arzneimitteln verwenden.