Wie steigt man von manuellen auf (halb-) automatische Verpackungstechniken um?

Wie steigt man von manuellen auf (halb-) automatische Verpackungstechniken um?

Herstellungs- und Verpackungstechniken entwickeln sich fortlaufend weiter. Der menschliche Arbeitsaufwand wird zugunsten einer schnelleren und wirtschaftlicheren Automatisierung von Aufgaben immer weiter reduziert. Der Übergang vom manuellen zum automatischen oder halbautomatischen Verpackungssystem kann jedoch knifflig sein. Der gesamte Fertigungsprozess muss überprüft, Aufgaben müssen neu verteilt und der gesamte Betrieb muss neugedacht werden. 

 

 

Welche Vorteile bringt die Automatisierung? 

 

Bevor man von der manuellen auf die (halb-) automatische Verpackung umsteigt, sollte man sich einige wichtige Fragen stellen. Ist das für mein Unternehmen rentabel? Wie groß muss meine Produktion werden, damit ich diesen Wechsel in Betracht ziehen kann? Natürlich sollte man sich diese Fragen stellen, bevor man in eine neue Ausrüstung investiert. Die Automatisierung bietet kleinen, mittleren und großen Unternehmen verschiedene Vorteile: 

  • Wirtschaftlicher Nutzen: Dieser Übergang führt unbestreitbar zu einer echten Einsparung an Arbeitskraft. Dadurch wird die Produktivität erhöht und der wirtschaftliche Gewinn vergrößert. 
  • Ergonomischer Nutzen: Für die Mitarbeiter wird auch die Arbeitsbelastung verringert. Sich wiederholende und anstrengende Aufgaben werden nun Maschinen anvertraut, die große Mengen produzieren können, ohne zu ermüden. 
  • Qualitativer Nutzen: Die Produktion ist rentabler, weniger ermüdend für die Mitarbeiter und definitiv qualitativer. Das Produkt kann leicht zurückverfolgt werden, die Hygiene wird gewährleistet und die Verpackung wird millimetergenau angepasst. 

Die Automatisierung ist also in vielerlei Hinsicht vorteilhaft für ein Unternehmen, trotz der mitunter hohen Anschaffungskosten. Für die Mehrheit der Unternehmen bleibt es jedoch eine strategische und profitable Wahl. Bleibt nur noch die Frage, wie der Automatisierungsprozess umgesetzt wird … 

 

 

Wie läuft der Automatisierungsprozess ab? 

 

Um einen erfolgreichen Automatisierungsprozess umzusetzen, müssen mehrere Elemente berücksichtigt werden. Zunächst ist es notwendig, sich das zu verpackende Produkt genau anzuschauen: Je nachdem, ob es flüssig, fest, kalt oder heiß ist, muss das passende Verpackungsverfahren gefunden und gewählt werden. So wird beispielsweise ein tiefgekühltes Lebensmittel einer besonderen Verarbeitung unterzogen: Die Verpackung muss bei niedriger Temperatur versiegelt werden, damit sich die Schweißschienen nicht erwärmen und das betreffende Produkt auftaut. 

Als nächstes müssen die Produktions- und Verpackungsgeschwindigkeit, sowie das Volumen der Verpackung festgelegt werden. So können Sie die Produktionsrate kontrollieren und haben eine Vorstellung von der Menge der Produkte, die Sie täglich, wöchentlich, halbjährlich usw. verpacken können. 

Die Art der Dosierung ist ebenfalls ein entscheidendes Element: Soll es nach Gewicht, nach Anzahl, nach Volumen gehen? Dies hängt ganz von dem zu verpackenden Produkt ab. Im Falle eines Pulvers muss man sich zwischen der volumetrischen oder der Gewichtsmethode entscheiden: Die erste ist schneller, die zweite (die in zwei Stufen erfolgt) ist genauer.  

Schließlich gilt es noch, die Investitionskapazitäten Ihres Unternehmens und die technischen Fähigkeiten Ihrer Teams zu bestimmen. Besitzen sie das nötige Wissen zur Wartung der automatischen oder halbautomatischen Verpackungsmaschinen? Wenn nicht, ist eine sorgfältige Schulung erforderlich, damit Ihnen sowohl hochwertige Geräte als auch qualifizierte Teams zur Verfügung stehen. 

Die Entscheidung, welche Verpackungsmaterialien verwendet werden sollen, muss letztendlich entsprechend der verfügbaren technischen Ausstattung getroffen werden. Jeder Verpackungsprozess muss perfekt auf das bearbeitete Material abgestimmt sein, um dessen Qualität zu erhöhen. 

 

 

Was ist besser: halbautomatische oder automatische Verpackungstechnik?

 

Wenn Sie mit dem Übergang zur vollautomatischen Verpackung noch zögern, können Sie sich für die halbautomatische Variante entscheiden. Diese erfordert im Gegensatz zur vollständig automatischen Verpackung ein manuelles Befüllen. 

Auch hier müssen Kriterien für die Auswahl definiert werden. Der Bedarf nach einer automatischen oder halbautomatischen Verpackungsmaschine wird durch Ihre Bedürfnisse, die angestrebte Produktionsmenge oder auch die Zerbrechlichkeit des verpackten Produkts bestimmt. Deshalb raten wir Ihnen, das Angebot an Maschinen auf dem Markt genau unter die Lupe zu nehmen und alle Ihre Kriterien im Vorfeld zu definieren. Zusammengefasst sollten Sie also Spezifikationen erstellen und verschiedene Experten konsultieren, die Sie bei Ihrem Kaufprozess unterstützen. 

Diese Investition muss aus allen Blickwinkeln betrachtet und analysiert werden. Die Umstellung auf ein automatisches oder halbautomatisches Verpackungssystem wird Ihren Produktionsablauf auf den Kopf stellen, daher ist es wichtig, diesen Übergang so optimal wie möglich zu gestalten … für Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter.

 

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Wie lassen sich mithilfe der Verpackung Impulskäufe anregen?

Wie lassen sich mithilfe der Verpackung Impulskäufe anregen?

Kaufen Sie im Laden immer nur das, was sie geplant haben zu kaufen? Wenn das so wäre, würden viele Produkte in den Geschäften liegen bleiben! In Wahrheit finden die sogenannten Impuls- oder Spontankäufe viel häufiger statt als gedacht. Obwohl viele Menschen glauben, dass sie nicht durch Marketing beeinflusst werden können, stellen Impulskäufe einen wichtigen Teil des Konsums dar, vor allem wenn man an die Anzahl der Kunden denkt, die sie täglich tätigen. So ist es heute undenkbar, „einfach“ das Produkt zu verkaufen, das der Kunde kaufen wollte: Stattdessen muss das Produkt hervorstechen, den Betrachter verführen, um ein Bedürfnis zu schaffen, wo ursprünglich keines war. Wie können wir diese Art von Verhalten mithilfe der Verpackung fördern? Antworten finden Sie in diesem Artikel!

 

 

Was ist ein Impulskauf?

Ein Impulskauf ist ein vom Kunden nicht vorgesehener Kauf.

Impulskäufe sind per Definition das Gegenteil von „durchdachten Käufen“. Letztere sind solche, die von den Kunden vor Betreten des Ladens geplant wurden und ein bestimmtes Bedürfnis erfüllen, dessen der Kunde sich bewusst ist. Im Fall Impulskauf wählt der Kunde nicht unbedingt das genaue Produkt im Voraus aus. Die Entscheidung für einen Impulskauf hingegen erfolgt spontan und wurde nicht im Vorfeld geplant. Sie folgt einem bestimmten Auslöser, der oft das Produkt selbst oder einfach ein Aspekt des Kontextes ist, in dem der Kauf getätigt wird.

Marketing- und Psychologiestudien zeigen seit Jahrzehnten, dass es viele Aspekte gibt, die Impulskäufe in einer Verkaufssituation fördern. Ob es das Verhalten eines Verkäufers, eine Rabattaktion, der Status des Produktes, seine Vermarktung, die Atmosphäre oder sogar die Gerüche des Verkaufsortes oder seine Beleuchtung sind: Es gibt reichlich Wege, um ein starkes Verlangen beim Kunden auszulösen. Welchen genauen Einfluss haben in diesem Zusammenhang die Verpackungseigenschaften auf Impulskäufe?

 

 

Bevor Sie verführen können, müssen Sie auf sich aufmerksam machen!

Grenzen Sie sich ab, indem sie einen visuellen Bruch mit den Verpackungen der Konkurrenz erschaffen.

Die erste Regel einer attraktiven Verpackung ist, gesehen zu werden, aber vor allem, im Verhältnis zu anderen Produkten im Regal wahrgenommen zu werden. In einer Zeit, in der die Kunden für jede Art von Produkt eine große Auswahl haben, muss man sich von der Masse abheben können. Für diesen Zweck gilt die Devise: Erzeugen Sie einen visuellen Bruch. Die Verpackung muss sich von den anderen abheben, sie muss anders sein. Aber übertreiben Sie es nicht. Man gerät leicht in die Falle, zu „originell“ sein zu wollen und entwirft eine Verpackung, die im völligen Gegensatz zu der Aussage des verkauften Produkts steht. Ein guter Ansatz könnte sein, ein Merkmal zu übertreiben, das üblicherweise bei Verpackungen des jeweiligen Produkttyps zum Einsatz kommt. Wenn das Produkt beispielsweise eine Packung Chili-Chips ist, warum dann nicht die Tüte komplett rot färben, anstatt nur einige Stellen der Verpackung?

 

 

Ein wirksames Instrument zur Impulskaufförderung: Emotionen!

Emotionen lösen Impulsentscheidungen aus und schwächen rationale Kaufaspekte.

Um einen Impulskauf anzuregen, müssen Sie vor allem eine Emotion auslösen. Impulskäufe werden nicht umsonst auch als „Affektkäufe“ bezeichnet. Die Verpackung muss also darauf abzielen, beim Kunden, der das Produkt ansieht, eine Emotion zu erzeugen. Das Ganze funktioniert im Allgemeinen dann am besten, wenn die Emotion positiv ist, da unser Gehirn von Natur aus von positiven Reizen, die es in der Umgebung wahrnimmt, angezogen wird. Die klassischsten Beispiele sind Verpackungen, die auf Humor oder Glücksgefühle setzen: eine originelle oder spielerische Form, eine leuchtende oder mit Wohlbefinden assoziierte Farbe, eine humorvolle Botschaft oder ein Slogan usw. Es ist jedoch durchaus möglich, emotionale Hebel mit einer neutraleren Wertigkeit, wie z. B. Überraschung, einzusetzen, um einen Blickfang zu schaffen. In der Tat neigen wir auch dazu, länger auf Elemente in unserer visuellen Umgebung zu schauen, die uns überraschen.

 

 

Bringen Sie das zugrunde liegende Konzept des Produkts durch die Verpackung zum Ausdruck!

Die Anpassung des Designs an das Verkaufsargument des Produkts stellt sicher, dass die Verpackung effektiv ist.

Dies ist vielleicht der wichtigste Punkt, den man sich merken sollte: Auch wenn es das Ziel einer Verpackung ist, Emotionen zu erzeugen, muss sie in erster Linie in der Lage sein, das Hauptverkaufsargument des Produkts widerzuspiegeln. Es ist schwierig, allgemeine Regeln für die Förderung von Impulskäufen aufzustellen, da alles vom Produkt und den Vorstellungen abhängt, die es für gewöhnlich beim Verbraucher hervorruft. Bevor wir also versuchen, Emotionen zu wecken, müssen wir verstehen, welche Vorstellungen und Assoziationen das Produkt hervorruft. Bei einer Packung Pfefferminzbonbons zum Beispiel ist das zugrundeliegende Konzept die Frische, die durch die Minze im Mund entsteht. Es ist diese Frische, die beim Verzehr des Produktes positive Gefühle im Kunden hervorruft. Daher muss die Verpackung die Vorstellung von Frische widerspiegeln, durch weiße Farbe, Meeres- oder Polarbilder oder eine seidige Textur. Wenn die Verpackung gut durchdacht ist, wird das Konzept beim Kunden implizit hervorgerufen, wenn er sie sieht, wird er folglich die gewünschte Emotion spüren.

Die Verpackung ist zweifelsohne ein wichtiges Instrument für Impulskäufe. Es gibt zwei Regeln, die Sie sich merken sollten: Versuchen Sie, über die Verpackung eine positive Emotion hervorzurufen und passen Sie ihr Design so gut wie möglich an die kollektive Wahrnehmung an, die mit diesem Produkt verbunden ist. Ohne diese zweite Regel laufen Sie Gefahr, Ihr Ziel zu verfehlen und eine völlig unpassende Verpackung zu entwerfen, die beim Verbraucher nicht gut ankommt! 

 

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Wie können Sie Ihre Verpackungsmengen verringern?

Wie können Sie Ihre Verpackungsmengen verringern?

Die Konsumgewohnheiten der Verbraucher orientieren sich zunehmend an einem rücksichtvolleren Umgang mit der Natur und dem Kampf gegen Lebensmittelverschwendung. Daher sind sie immer mehr auf die Reduzierung von Verpackungen bedacht und versuchen, die Auswirkungen ihres Konsums von Verpackungsmaterial zu minimieren. Wie können wir ihre Erwartungen erfüllen und die Verpackungsmengen reduzieren? Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie Verpackungsmaterial einsparen und gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen können!

 

Umverpackungen vermeiden

Die Verringerung der Anzahl der Verpackungsschichten ist die relevanteste, aber auch die komplexeste Lösung.

Eine Verpackung muss diverse Aufgaben erfüllen. Ihre Form, Funktionsweise und das verwendete Material hängen unmittelbar mit den verschiedensten Anforderungen zusammen: logistische Abläufe erleichtern, ein Werbeangebot postenweise gruppieren, Interesse bei den Verbrauchern wecken, die Produkthandhabung erleichtern, die Produktqualität absichern usw.

Wichtig ist dabei jedoch, nicht in die Falle der Überverpackung zu tappen. Denn die Verringerung der Verpackungsmenge ist Teil eines umweltfreundlicheren, aber auch verantwortungsvolleren Konsums seitens der Verbraucher.

Als Umverpackung wird eine zusätzliche Verpackung bezeichnet, oft in Form von Kunststofffolie oder Karton, die der Primärverpackung eines oder mehrerer Produkte hinzugefügt wird. Vor dem Hintergrund eines wachsenden Umweltbewusstseins kam dafür der Begriff „Überverpackung“ auf, der die als missbräuchlich oder nutzlos empfundene Verwendung von Verpackungen (insbesondere Karton) zum Verkauf bestimmter Produkte bezeichnet.

Um die Problematik der Über- bzw. Umverpackung zu verstehen, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass sie auch und vor allem Gesundheits- und Hygienestandards erfüllt. Dies ist z. B. bei Lebensmitteln oder pharmazeutischen Produkten der Fall, bei denen Kompromisse kaum wünschenswert sind. So kann die Verpackung nur durch die Einhaltung der Kühlkette reduziert werden, d. h. alle logistischen und häuslichen Vorgänge (Transport, Handhabung, Lagerung), die darauf abzielen, Lebensmittel oder pharmazeutische Produkte auf einer bestimmten Temperatur zu halten, um ihre gesundheitsfördernde Wirkung und Geschmackseigenschaften zu erhalten.

Das naheliegendste Instrument zur Reduzierung von Umverpackungen ist die Überarbeitung der Produktvermarktungsstrategien.

Daher hat die Reduzierung von Produktverpackungen immer eine mehr oder weniger große Auswirkung auf den Produktions- und Verkaufszyklus, sei es in puncto Produktsicherheit oder in kommerzieller Hinsicht. Allerdings sind nicht alle damit einhergehenden Risiken gleich hoch. Zwar mag es einem Unternehmen schwerfallen, zugunsten einer reduzierten Verpackung auf absatzsteigernde Marketingstrategien verzichten, aber noch undenkbarer ist es, die Produktqualität oder -sicherheit zu opfern. Daher muss jede Entscheidung im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Überverpackungen sorgfältig geprüft werden, und bestimmte Maßnahmen sind anderen vorzuziehen.

 

Flexible Verpackungen bevorzugen

Flexible Verpackungen lassen sich mit weniger Material herstellen und sind genauso effektiv.

Wer seinen Verpackungsbedarf aus Gründen des Umweltschutzes reduzieren will, muss in erster Linie die Menge des in der Endverpackung verwendeten Rohmaterials reduzieren. Wie wir gesehen haben, ist die erste Möglichkeit dafür die Verringerung der Verpackungsschichten auf dem Endprodukt. Dies ist jedoch nicht immer möglich. Einige Produkte enthalten bereits nur eine Verpackungsschicht. In anderen Fällen ist es aus Gründen der Produktsicherheit oder -qualität nicht möglich, die Anzahl der Schichten zu reduzieren.

Eine weitere Möglichkeit ist daher die Anpassung der Materialmenge. Flexible Verpackungen sind z. B. eine hervorragende Lösung, um bei gleichbleibender Art der Produktverpackung weniger Material zu verwenden und so alle Produktanforderungen zu erfüllen.

 

Die Auswirkungen von Umverpackungen vermeiden

Wenn sich schon die Verpackung nicht reduzieren lässt, warum dann nicht zumindest ihre Auswirkungen auf die Umwelt verringern?

Wie bereits erwähnt ist die Wahl einer Umverpackung keine zufällige Entscheidung. Sie sorgt nämlich für die Einhaltung von Sicherheitsstandards, die für den Transport und Vertrieb bestimmter Produkte unverzichtbar sind.

Infolgedessen kann die Verpackungsmenge für solche Produkte nicht immer reduziert werden. Man kann jedoch trotzdem ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren. Das funktioniert, indem man z. B. bei Kunststoffverpackungen nur solche bevorzugt, die recycelbar sind. Entgegen der vorherrschenden Meinung ist es in der Tat möglich, ausschließlich recycelbare Kunststoffmaterialien für seine Verpackungen zu verwenden, indem man einfach bestimmte Herstellungsnormen befolgt. So sollte man Verpackungen bevorzugen, die aus einem einzigen Material bestehen, anstatt solche aus gemischten Materialien, die schwieriger zu recyceln sind.

Zudem empfiehlt es sich unbedingt, Recyclingmaterialien, da wo es möglich ist, für die Verpackungsherstellung zu verwenden, um so den Verbrauch von Rohstoffen zu Beginn der Produktionskette zu verringern. Das ist umso entscheidender, als viele recycelte Materialien im Anschluss erneut recycelbar sind, was die Umweltauswirkungen beim Verkauf des Produkts insgesamt noch mehr verringert.

Heute sind immer mehr Marken bestrebt, die Erwartungen ihrer umweltbewussten Verbraucher zu erfüllen und setzten auf reduzierte Verpackungen, die den Wunsch nach einem gewissenhafteren Konsum berücksichtigen.

Joghurts, die ohne Karton verkauft werden, wiederverwendbare Kosmetiktiegel, Einzelhandels- bzw. Großhandelsgebinde, usw., leichtgewichtige Verpackungslösungen werden immer zahlreicher. Die Reduzierung von Verpackungen stellt eine echte Herausforderung für Hersteller, Endverbraucher, aber auch im Sinne des Umweltschutzes dar.

 

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Was ist eine Bio-Verpackung?

Was ist eine Bio-Verpackung?

Der Begriff „bio“ hat sich im Laufe der Zeit aufgrund wachsender Umweltbedenken bei den Verbrauchern entwickelt. Im Agrar- und Lebensmittelbereich kennzeichnet er Produkte, die bestimmte, vorgeschriebene Herstellungsverfahren einhalten (Verbot von synthetischen Chemikalien, keine GVOs usw.). Im Verpackungsbereich bedeutet „bio“ hingegen etwas anderes. Laut European Bioplastics betrug die weltweite Produktion von Biokunststoffen 2 Millionen Tonnen im Jahr 2017, also knapp 1 % der gesamten Kunststoffproduktion. Biokunststoffe werden vor allem in Verpackungen eingesetzt, wobei etwa die Hälfte des Volumens auf biobasierte, nicht biologisch abbaubare Materialien entfällt, die andere Hälfte auf biologisch abbaubare Materialien.

 

Biobasierte Verpackungen

Biobasierte Verpackungen werden aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen und ermöglichen die Verringerung von Treibhausgasen.
Der Begriff „biobasiert“ bezieht sich auf den erneuerbaren Ursprung des Verpackungsmaterials. Biobasierte Kunststoffe werden zum Teil aus Biomasse hergestellt, die erneuerbar ist. Sie basieren u. a. auf Stärke (Mais, Kartoffeln, Weizen, Maniok, Reis, Zuckerrohr, …), pflanzlichen Ölen (Rizinusöl, …) oder Zellulose (Holz, Baumwolle, …). Herkömmliche Kunststoffe fossilen Ursprungs zählen nicht in diese Kategorie, weil es Millionen von Jahren dauert, bis Erdöl entsteht.
Eine biobasierte Kunststoffverpackung kann zu 100 % biologisch abbaubar, oder teilweise biobasiert und biologisch abbaubar, als auch nicht biologisch abbaubar sein. Biobasierte, nicht biologisch abbaubare Kunststoffverpackungen (Flaschen aus Bio-PET, Folien und Beutel aus Bio-PE, …) können im Allgemeinen über dieselben Recyclingverfahren wiederverwertet werden, wie ihre erdölbasierten Pendants. Das liegt daran, dass die bio- oder erdölbasierte Herkunft von PET bzw. PE sich nicht auf ihre chemische Struktur auswirkt.
Die weltweite Produktion von biobasiertem Kunststoff belief sich im Jahr 2017 auf 1,2 Millionen Tonnen und soll künftig weiter steigen. Das Hauptinteresse an diesem Kunststofftyp liegt neben der Verwendung eines nachwachsenden Rohstoffs in dem Wunsch nach einer neutralen CO2-Bilanz. Der Kohlenstoff eines biobasierten Polymers stammt nämlich aus dem in der Luft vorhandenen CO2, das von den Pflanzen während ihres Wachstums über den Prozess der Photosynthese gebunden wurde. Diese Aufnahme von CO2 kompensiert die Emissionen, die bei der Herstellung des Kunststoffs entstehen. Die Verwendung eines biobasierten Kunststoffs trägt somit dazu bei, die Ressourcen des Planeten zu schonen und die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

 

Biologisch abbaubare Verpackungen

Biologisch abbaubare Verpackungen können auf natürliche Weise durch Mikroorganismen zersetzt werden.
Biologisch abbaubare Verpackungen (PLA, PHA, PBS, PBAT und weitere biologisch abbaubare Polyester), können auf natürliche Weise durch Mikroorganismen (Bakterien, Pilze oder Algen) in Form von Kohlendioxid, Wasser und Biomasse zersetzt werden. Das Lebensende dieser Produkte ist daher umweltfreundlich, wenn es richtig angegangen wird. So wird eine kompostierbare Verpackung nach einigen Monaten auf dem Kompost keine Rückstände oder Mikropartikel aus Kunststoff hinterlassen, wenn die Abbaubedingungen (Feuchtigkeit, Sauerstoff und Temperatur) günstig sind. Biologisch abbaubare Verpackungen bieten jedoch keine wirkliche Lösung für die Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll. Denn im Gegensatz zu den PE- und PP-Verpackungen, die schwimmen, sinken die biologisch abbaubaren Verpackungen in der Regel auf den Grund, wo sie keine Bedingungen vorfinden, die ihren Abbau begünstigen (Wärme, Sauerstoff, UV, …), wodurch dieser erheblich verlangsamt wird. Außerdem besteht bei den biologisch abbaubaren Verpackungen eher die Gefahr, dass sie achtlos in die Natur geworfen werden, weil fälschlicherweise davon ausgegangen wird, dass sie unabhängig von den äußeren Bedingungen schnell zersetzt werden. Da die biologisch abbaubaren Materialien eine begrenzte Lebensdauer haben, werden sie oft für Produkte zum einmaligen Gebrauch verwendet (Plastiktüten für Obst und Gemüse, Einweggeschirr, …), d. h., nicht wiederverwendbar. Die biologisch abbaubaren Verpackungen sind in der Regel nicht in andere Verpackungen recycelbar, während durch das Recycling der konventionellen Kunststoffverpackungen aus PE, PP oder PET natürliche Ressourcen geschont werden. Die Sammlung von biologisch abbaubaren Verpackungen und ihre Behandlung in industriellen Kompostieranlagen sind selten organisiert, sodass ein großer Teil dieser in der Herstellung teuren Verpackungen schließlich verbrannt wird, da die meisten Haushalte nicht für Kompostierung ausgerüstet sind (einige biologisch abbaubare Materialien wie PLA bauen zudem unter häuslichen Bedingungen, wo die Temperatur des Komposts nicht sehr hoch ist, eher schlecht ab).
Trotz dieser Nachteile bleiben die biologisch abbaubaren Kunststoffe als Materialien für Einwegverpackungen geeignet, solange sie nicht den klassischen Wiederverwertungsketten zugeführt werden. Die weltweite Produktion von biologisch abbaubaren Kunststoffen belief sich im Jahr 2017 auf ca. 1 Millionen Tonnen und wächst stetig.

Ob biobasiert oder biologisch abbaubar, Bio-Verpackungen haben ihre Vorteile: Schonung der Ressourcen unseres Planeten und Reduzierung von Treibhausgasen und ein umweltfreundliches Ende der Lebensdauer.
Obwohl Biokunststoffe im Jahr 2017 weniger als 1 % des globalen Polymermarktes ausmachten, wächst ihre Produktion und sie werden in den kommenden Jahren mit Sicherheit weiterentwickelt werden.

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Die „Child Resistant Closure“-Zertifizierung (der Kindersicherheitsverschluss) zum Schutz von Kindern

Die „Child Resistant Closure“-Zertifizierung (der Kindersicherheitsverschluss) zum Schutz von Kindern

Laut der französischen Association Prévention Attitude werden in Frankreich jährlich 11 Millionen Menschen Opfer eines häuslichen Unfalls. Dies ist sogar die häufigste Todesursache für Kinder zwischen 1 und 4 Jahren.

Verpackungen, die gefährliche Produkte enthalten, müssen strengen europäischen und nationalen Vorschriften entsprechen. Eine der Anforderungen lautet, dass Verpackungen einen kindersicheren Verschluss haben müssen, auch „Child Resistant Closure“ (CRC) genannt. CRC-zertifizierte Verpackungen sind kindersicher und garantieren somit ein Höchstmaß an Sicherheit und Schutz für Kinder.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie die CRC-Zertifizierung sicherstellt, dass eine Verpackung zum erhöhten Schutz von Kindern beiträgt.

 

Die CRC-Zertifizierung: eine kindergesicherte Verpackung

Das Beispiel der kindergesicherten Verschlusskappe

Die CRC-Zertifizierung (Child Resistant Closure, kindergesicherter Verschluss) wird für Verpackungen mit potenziell gefährlichen Produkten vergeben, die einen kindersicheren Verschluss haben. Eine der gängigsten Anwendungen ist die kindergesicherte Verschlusskappe. Die Verpackung ist eine Kombination aus einem Behälter und einem sicheren Verschlusssystem. Dieses System soll den Zugriff auf den Inhalt erschweren, damit kleine Kinder es nicht ohne Weiteres schaffen, die Sicherheitskappe selbstständig zu öffnen.

Andererseits ermöglicht das CRC-System dank eines angepassten Sicherheitsmechanismus das Öffnen und Schließen der Verpackung durch einen Erwachsenen. Für CRC-Verschlüsse gibt es verschiedene Arten von Öffnungsmechanismen. Die Idee dahinter ist, zwei unterschiedliche Bewegungen zu kombinieren, um den Kindern das Öffnen des Verschlusses zu erschweren und ihn somit sicherer zu machen. Die Mechanismen „Schieben-Abschrauben“, „Zusammendrücken-Drehen“, „Zusammendrücken-Abschrauben“, „Zusammendrücken-Ziehen“ usw. gehören zu den am häufigsten genutzten Bewegungskombinationen für kindergesicherte Verschlusskappen.

 

Kindergesicherte Verschlusskappen werden vor allem zur Sicherung von Haushaltsprodukten genutzt.

Die Vorschriften legen intensive Testphasen gemäß den in Europa geltenden Sicherheitsstandards fest. So muss jede auf den Markt gebrachte Sicherheitskappe zunächst eine experimentelle Testphase unter realen Bedingungen durchlaufen. Dabei wird durch eine Gruppe von Kleinkindern sowie eine Gruppe von Erwachsenen getestet, wie sicher der Verschluss und die gesamte Flasche ist. Dieses für Unternehmen, relativ langwierige und kostspielige Prüfverfahren, ist für die Verpackung von Produkten mit gefährlichen Bestandteilen, die für den europäischen Markt bestimmt sind, vorgeschrieben.

Heute verwendet die Mehrheit der kindergesicherten Verschlusskappen ein System, das auf der Ausführung von zwei gleichzeitigen Bewegungen basiert. Da sich diese Lösung bewährt hat, hat sich der Child Resistant Closure ganz selbstverständlich auf fast alle kindersicheren Verschlusssysteme für Flaschen mit Gefahrstoffen ausgebreitet. Es gilt zu beachten, dass jede Änderung des Verschlusses und/oder der Flasche, auf Grundlage einer experimentellen Prüfung, die die Wirksamkeit des kindersicheren Verschlusssystems nachweist, erneut genehmigt werden muss.

Die kindergesicherten Verschlusskappen sind von Natur aus schwerer und daher sperriger als Verschlüsse für nicht gefährliche Produkte. In diesem Zusammenhang ist es für die Hersteller schwierig, eine echte Optimierung dieser Verschlüsse, insbesondere durch Gewichtsreduzierung, in Betracht zu ziehen. Sie könnten dadurch riskieren, bei der Überprüfung und Qualifizierung der Produktsicherheit nicht die erforderliche Genehmigung zu erhalten. Daher ist seit vielen Jahren der gleiche Typ von Sicherheitskappe auf dem Markt, ohne dass eine wirkliche Weiterentwicklung stattgefunden hat.

 

Safegrip® by Flexico®: der Child Resistant Closure-zertifizierte Verschluss

Safegrip® by Flexico® ist das erste patentierte und CRC-zertifizierte Verschlusskonzept

Flexico® hat mit Safegrip® das erste auf dem europäischen Markt erhältliche, patentierte und CRC-zertifizierte Verschlusskonzept für flexible Verpackungen entwickelt.

Safegrip® soll die Risiken häuslicher Unfälle von Kleinkindern verringern, insbesondere jene, die mit der Aufnahme gefährlicher oder potenziell ätzender Produkte zusammenhängen. Flexico® Einsatz für den verbesserten Schutz von Kindern wurde im Jahr 2017 zweimal ausgezeichnet. So wurde das Safegrip®-Konzept beim Wettbewerb „Pack The Future“ in der Kategorie gesellschaftlicher Nutzen gewürdigt und beim französischen Verpackungspreis Oscar de l‘Emballage ausgezeichnet.

Das Safegrip®-Konzept basiert auf einem patentierten System, das zum Öffnen der Verpackung die Koordination verschiedener Bewegungen durch beide Hände erfordert. Dieses komplexe System erschwert es Kleinkindern, auf das Produkt zuzugreifen. Es ist ihnen nicht möglich, die Verpackung in weniger als 5 Minuten zu öffnen. Das Safegrip®-System ist CRC-zertifiziert (nach US- und EU Norm) und für Erwachsene leicht zu öffnen und zu verschließen. Durch einen fühl- und hörbaren Effekt wird der perfekte Verschluss sichergestellt.

Das kindergesicherte Verschlusssystem wirkt auf Kinder wenig einladend und schützt sie so vor den Risiken einer Vergiftung durch den Kontakt mit gefährlichen Produkten.

Darüber hinaus ist der praktische Einsatz des CRC-Systems von Flexico® relativ einfach und schnell umsetzbar und erfordert keine besonderen Investitionen. Das Safegrip®-Konzept lässt sich kurzerhand implementieren und ist in vielen Marktsegmenten einsetzbar, z.B.  Reinigungs- und Düngemittel, Medizin und Pharmazie, Heimwerkerbedarf, Tabak oder auch Batteriesysteme.

Hier geht es zu unseren Zertifizierungen!

Wie erfüllt die Verpackung die Anforderungen der Generationen Y und Z?

Wie erfüllt die Verpackung die Anforderungen der Generationen Y und Z?

Junge Menschen sind mit einer Popkultur rund um Reklame, Fastfood und Fashion aufgewachsen. Ihr Verhältnis zum Konsum ähnelt beinahe einer Sucht, oder zumindest einem starken Besitzverlangen. Konsum geht heute einfacher, schneller, nahtloser. In den sozialen Netzwerken teilen junge Menschen ihre neuesten Errungenschaften in der Hoffnung, noch mehr Likes und Follower zu bekommen. Doch die Generation Y und Z will mehr als nur eine simple Transaktion. Der Kaufprozess muss durch eine neue Erfahrung, durch Neugier und Innovation angetrieben werden. Junge Leute mögen es, zu überraschen und überrascht zu werden: Was gehypt wird, wird gekauft!

Junge, dynamische Menschen auf der Suche nach Innovationen!

Die Generation Y bezeichnet all jene, die im Zeitraum 1980 bis 2000 geboren wurden. Nachhaltig inspiriert von der Netzkultur und neuen Technologien, wuchs sie mit dem Aufkommen des Computers, dem Einzug des Fernsehens in alle Haushalte und dem durchschlagenden Erfolg von Videospielen auf. Auf der Verbraucherseite lassen sich Marken von diesen digitalen Phänomenen inspirieren und bieten Produkte an, die von ihren Lieblingssendungen oder Zeichentrickfiguren abgeleitet sind. Die Marketingstrategie funktioniert perfekt: Kleine Kinder und/oder Teenager verlangen ein Produkt nicht um seiner selbst willen, sondern für das, was es verkörpert.

Diese bestens vernetzte Generation erlebte den Siegeszug des Internets und der Mobiltelefone. Sie ist daher besonders geschickt im Umgang mit digitalen Objekten. Im digitalen Kosmos sucht, findet, erschafft und teilt sie Inhalte. Die Welt des (übermäßigen) Konsums ist ein integraler Bestandteil ihres Lebens.

Doch was diesen Generationen besonders wichtig ist: stimuliert zu werden. Ja, den Generationen Y und Z dürstet es ohne Ende nach Neuheiten, Challenges, Dynamiken. Aus diesem Grund ist ihr Verhältnis zum Konsum nicht das von Käufer und gekauftem Produkt. Ganz im Gegenteil, der Konsument wird in Bezug auf das Produkt sowohl zum Zuschauer als auch zum Handelnden: Er möchte überrascht werden und ist zugleich mit Vergnügen an der Entstehung der Überraschung beteiligt.

Die Generation Z, Nachfolger der Generation Y, ist noch stärker von der Digitalkultur geprägt. Das eigene Image und wie es auf Social Media widergespiegelt wird, spielt eine grundlegende Rolle. Man kauft, was man ist, und ist, was man kauft. Millenials legen großen Wert auf die Meinung von „Influencern“ und wollen sich informieren, bevor sie konsumieren. Die Rolle dieser digitalen Promoter hat einen erheblichen Einfluss auf die Beziehung des jungen Erwachsenen oder Teenagers zum Produkt: Ein Lob reicht aus, um den Verkauf anzukurbeln, negative Propaganda könnte die Marke gefährden …

Daher ist es wichtig, gezielt auf die Erwartungen dieser jungen Generationen einzugehen. Was genau wollen sie konsumieren?

Umweltverantwortung und Interaktion: Schüssel zu einer gelungenen Vermarktungsstrategie!

Um die Erwartungen dieses Kundentyps zu befriedigen, gilt es, bestimmte Anforderungen zu erfüllen. Die Generationen Y und Z interessieren sich mehr für ökologischen Landbau, Umweltschutz, den allmählichen Verzicht auf Plastik oder seine vollständige Wiederverwertbarkeit. Hinzu kommt der Wunsch, Produkte zu erwerben, die sie optisch ansprechen und die potenziell auch anderen gefallen könnten. Die soziale Isolation, die unter anderem durch das Internet entstanden ist, bringt neue Bedürfnisse hervor: einen Bezug zum Produkt zu haben und mit ihm interagieren zu können.

Ethische und umweltverträgliche Marken!

Diese Art von Konsumenten ist auch dazu bereit, einen höheren Preis für ethische und verantwortungsvollere Produkte zu zahlen. Es wird geschätzt, dass 58 % der Festlandchinesen bereit sind, mehr für Marken auszugeben, die in eine ethischere Produktion investieren. Recycling ist dabei auch ein sehr wichtiges Element: Junge Menschen sorgen sich um die Umwelt und versuchen, sich am Erhalt ihres Planeten zu beteiligen. Für sich selbst, aber auch für zukünftige Generationen.

Interaktion!

Und schließlich wollen junge Konsumenten sich von einem Produkt verführen lassen. Zu diesem Zweck entwickeln große Marken äußerst wirksame Interaktionssysteme: die Marke „The Last Wine Company“ hat beispielsweise einen Wein mit Bezug auf das Universum der Erfolgsserie „The Walking Dead“ kreiert. Die Kunden können die Flaschen mit dem Smartphone scannen, um eine einzigartige „Augmented-Reality-Animation“ zu sehen.

Diese jungen Generationen zu begeistern ist nicht leicht: Man muss konstant einen Schritt weiter gehen. Denn so sehr, wie junge Menschen Neuheiten mögen, so schnell werden sie ihrer auch wieder überdrüssig. Das Rennen, um das nächste Überraschungsmoment, wird dann für die Marken zu einem atemlosen Marathon …

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Wie lassen sich mithilfe der Verpackung Impulskäufe anregen?

Kaufen Sie im Laden immer nur das, was sie geplant haben zu kaufen? Wenn das so wäre, würden viele Produkte in den Geschäften liegen bleiben! In Wahrheit finden die sogenannten Impuls- oder Spontankäufe viel häufiger statt als gedacht. Obwohl viele Menschen glauben, dass sie nicht durch Marketing beeinflusst werden können, stellen Impulskäufe einen wichtigen Teil des Konsums dar, vor allem wenn man an die Anzahl der Kunden denkt, die sie täglich tätigen. So ist es heute undenkbar, „einfach“ das Produkt zu verkaufen, das der Kunde kaufen wollte: Stattdessen muss das Produkt hervorstechen, den Betrachter verführen, um ein Bedürfnis zu schaffen, wo ursprünglich keines war. Wie können wir diese Art von Verhalten mithilfe der Verpackung fördern? Antworten finden Sie in diesem Artikel!

1. Was ist ein Impulskauf?

 

Ein Impulskauf ist ein vom Kunden nicht vorgesehener Kauf.

Impulskäufe sind per Definition das Gegenteil von „durchdachten Käufen“. Letztere sind solche, die von den Kunden vor Betreten des Ladens geplant wurden und ein bestimmtes Bedürfnis erfüllen, dessen der Kunde sich bewusst ist. Im Fall Impulskauf wählt der Kunde nicht unbedingt das genaue Produkt im Voraus aus. Die Entscheidung für einen Impulskauf hingegen erfolgt spontan und wurde nicht im Vorfeld geplant. Sie folgt einem bestimmten Auslöser, der oft das Produkt selbst oder einfach ein Aspekt des Kontextes ist, in dem der Kauf getätigt wird.

Marketing- und Psychologiestudien zeigen seit Jahrzehnten, dass es viele Aspekte gibt, die Impulskäufe in einer Verkaufssituation fördern. Ob es das Verhalten eines Verkäufers, eine Rabattaktion, der Status des Produktes, seine Vermarktung, die Atmosphäre oder sogar die Gerüche des Verkaufsortes oder seine Beleuchtung sind: Es gibt reichlich Wege, um ein starkes Verlangen beim Kunden auszulösen. Welchen genauen Einfluss haben in diesem Zusammenhang die Verpackungseigenschaften auf Impulskäufe?

2. Bevor Sie verführen können, müssen Sie auf sich aufmerksam machen!

 

Grenzen Sie sich ab, indem sie einen visuellen Bruch mit den Verpackungen der Konkurrenz erschaffen.

Die erste Regel einer attraktiven Verpackung ist, gesehen zu werden, aber vor allem, im Verhältnis zu anderen Produkten im Regal wahrgenommen zu werden. In einer Zeit, in der die Kunden für jede Art von Produkt eine große Auswahl haben, muss man sich von der Masse abheben können. Für diesen Zweck gilt die Devise: Erzeugen Sie einen visuellen Bruch. Die Verpackung muss sich von den anderen abheben, sie muss anders sein. Aber übertreiben Sie es nicht. Man gerät leicht in die Falle, zu „originell“ sein zu wollen und entwirft eine Verpackung, die im völligen Gegensatz zu der Aussage des verkauften Produkts steht. Ein guter Ansatz könnte sein, ein Merkmal zu übertreiben, das üblicherweise bei Verpackungen des jeweiligen Produkttyps zum Einsatz kommt. Wenn das Produkt beispielsweise eine Packung Chili-Chips ist, warum dann nicht die Tüte komplett rot färben, anstatt nur einige Stellen der Verpackung?

 

 

3. Ein wirksames Instrument zur Impulskaufförderung: Emotionen!

 

Emotionen lösen Impulsentscheidungen aus und schwächen rationale Kaufaspekte.

Um einen Impulskauf anzuregen, müssen Sie vor allem eine Emotion auslösen. Impulskäufe werden nicht umsonst auch als „Affektkäufe“ bezeichnet. Die Verpackung muss also darauf abzielen, beim Kunden, der das Produkt ansieht, eine Emotion zu erzeugen. Das Ganze funktioniert im Allgemeinen dann am besten, wenn die Emotion positiv ist, da unser Gehirn von Natur aus von positiven Reizen, die es in der Umgebung wahrnimmt, angezogen wird. Die klassischsten Beispiele sind Verpackungen, die auf Humor oder Glücksgefühle setzen: eine originelle oder spielerische Form, eine leuchtende oder mit Wohlbefinden assoziierte Farbe, eine humorvolle Botschaft oder ein Slogan usw. Es ist jedoch durchaus möglich, emotionale Hebel mit einer neutraleren Wertigkeit, wie z. B. Überraschung, einzusetzen, um einen Blickfang zu schaffen. In der Tat neigen wir auch dazu, länger auf Elemente in unserer visuellen Umgebung zu schauen, die uns überraschen.

4. Bringen Sie das zugrunde liegende Konzept des Produkts durch die Verpackung zum Ausdruck!

 

Die Anpassung des Designs an das Verkaufsargument des Produkts stellt sicher, dass die Verpackung effektiv ist.

Dies ist vielleicht der wichtigste Punkt, den man sich merken sollte: Auch wenn es das Ziel einer Verpackung ist, Emotionen zu erzeugen, muss sie in erster Linie in der Lage sein, das Hauptverkaufsargument des Produkts widerzuspiegeln. Es ist schwierig, allgemeine Regeln für die Förderung von Impulskäufen aufzustellen, da alles vom Produkt und den Vorstellungen abhängt, die es für gewöhnlich beim Verbraucher hervorruft. Bevor wir also versuchen, Emotionen zu wecken, müssen wir verstehen, welche Vorstellungen und Assoziationen das Produkt hervorruft. Bei einer Packung Pfefferminzbonbons zum Beispiel ist das zugrundeliegende Konzept die Frische, die durch die Minze im Mund entsteht. Es ist diese Frische, die beim Verzehr des Produktes positive Gefühle im Kunden hervorruft. Daher muss die Verpackung die Vorstellung von Frische widerspiegeln, durch weiße Farbe, Meeres- oder Polarbilder oder eine seidige Textur. Wenn die Verpackung gut durchdacht ist, wird das Konzept beim Kunden implizit hervorgerufen, wenn er sie sieht, wird er folglich die gewünschte Emotion spüren.

Die Verpackung ist zweifelsohne ein wichtiges Instrument für Impulskäufe. Es gibt zwei Regeln, die Sie sich merken sollten: Versuchen Sie, über die Verpackung eine positive Emotion hervorzurufen und passen Sie ihr Design so gut wie möglich an die kollektive Wahrnehmung an, die mit diesem Produkt verbunden ist. Ohne diese zweite Regel laufen Sie Gefahr, Ihr Ziel zu verfehlen und eine völlig unpassende Verpackung zu entwerfen, die beim Verbraucher nicht gut ankommt! 

Sie möchten Ihre Verpackung optimieren, um Ihre Verkaufszahlen zu steigern? Entdecken Sie unsere maßgeschneiderten Verpackungslösungen oder kontaktieren Sie uns einfach direkt!

 

 

 

 

Wie steigt man von manuellen auf (halb-) automatische Verpackungstechniken um?

Herstellungs- und Verpackungstechniken entwickeln sich fortlaufend weiter. Der menschliche Arbeitsaufwand wird zugunsten einer schnelleren und wirtschaftlicheren Automatisierung von Aufgaben immer weiter reduziert. Der Übergang vom manuellen zum automatischen oder halbautomatischen Verpackungssystem kann jedoch knifflig sein. Der gesamte Fertigungsprozess muss überprüft, Aufgaben müssen neu verteilt und der gesamte Betrieb muss neugedacht werden. 

Welche Vorteile bringt die Automatisierung? 

Bevor man von der manuellen auf die (halb-) automatische Verpackung umsteigt, sollte man sich einige wichtige Fragen stellen. Ist das für mein Unternehmen rentabel? Wie groß muss meine Produktion werden, damit ich diesen Wechsel in Betracht ziehen kann? Natürlich sollte man sich diese Fragen stellen, bevor man in eine neue Ausrüstung investiert. Die Automatisierung bietet kleinen, mittleren und großen Unternehmen verschiedene Vorteile: 

  • Wirtschaftlicher Nutzen: Dieser Übergang führt unbestreitbar zu einer echten Einsparung an Arbeitskraft. Dadurch wird die Produktivität erhöht und der wirtschaftliche Gewinn vergrößert. 
  • Ergonomischer Nutzen: Für die Mitarbeiter wird auch die Arbeitsbelastung verringert. Sich wiederholende und anstrengende Aufgaben werden nun Maschinen anvertraut, die große Mengen produzieren können, ohne zu ermüden. 
  • Qualitativer Nutzen: Die Produktion ist rentabler, weniger ermüdend für die Mitarbeiter und definitiv qualitativer. Das Produkt kann leicht zurückverfolgt werden, die Hygiene wird gewährleistet und die Verpackung wird millimetergenau angepasst. 

Die Automatisierung ist also in vielerlei Hinsicht vorteilhaft für ein Unternehmen, trotz der mitunter hohen Anschaffungskosten. Für die Mehrheit der Unternehmen bleibt es jedoch eine strategische und profitable Wahl. Bleibt nur noch die Frage, wie der Automatisierungsprozess umgesetzt wird … 

Wie läuft der Automatisierungsprozess ab? 

Um einen erfolgreichen Automatisierungsprozess umzusetzen, müssen mehrere Elemente berücksichtigt werden. Zunächst ist es notwendig, sich das zu verpackende Produkt genau anzuschauen: Je nachdem, ob es flüssig, fest, kalt oder heiß ist, muss das passende Verpackungsverfahren gefunden und gewählt werden. So wird beispielsweise ein tiefgekühltes Lebensmittel einer besonderen Verarbeitung unterzogen: Die Verpackung muss bei niedriger Temperatur versiegelt werden, damit sich die Schweißschienen nicht erwärmen und das betreffende Produkt auftaut. 

Als nächstes müssen die Produktions- und Verpackungsgeschwindigkeit, sowie das Volumen der Verpackung festgelegt werden. So können Sie die Produktionsrate kontrollieren und haben eine Vorstellung von der Menge der Produkte, die Sie täglich, wöchentlich, halbjährlich usw. verpacken können. 

Die Art der Dosierung ist ebenfalls ein entscheidendes Element: Soll es nach Gewicht, nach Anzahl, nach Volumen gehen? Dies hängt ganz von dem zu verpackenden Produkt ab. Im Falle eines Pulvers muss man sich zwischen der volumetrischen oder der Gewichtsmethode entscheiden: Die erste ist schneller, die zweite (die in zwei Stufen erfolgt) ist genauer.  

Schließlich gilt es noch, die Investitionskapazitäten Ihres Unternehmens und die technischen Fähigkeiten Ihrer Teams zu bestimmen. Besitzen sie das nötige Wissen zur Wartung der automatischen oder halbautomatischen Verpackungsmaschinen? Wenn nicht, ist eine sorgfältige Schulung erforderlich, damit Ihnen sowohl hochwertige Geräte als auch qualifizierte Teams zur Verfügung stehen. 

Die Entscheidung, welche Verpackungsmaterialien verwendet werden sollen, muss letztendlich entsprechend der verfügbaren technischen Ausstattung getroffen werden. Jeder Verpackungsprozess muss perfekt auf das bearbeitete Material abgestimmt sein, um dessen Qualität zu erhöhen. 

Was ist besser: halbautomatische oder automatische Verpackungstechnik?

Wenn Sie mit dem Übergang zur vollautomatischen Verpackung noch zögern, können Sie sich für die halbautomatische Variante entscheiden. Diese erfordert im Gegensatz zur vollständig automatischen Verpackung ein manuelles Befüllen. 

Auch hier müssen Kriterien für die Auswahl definiert werden. Der Bedarf nach einer automatischen oder halbautomatischen Verpackungsmaschine wird durch Ihre Bedürfnisse, die angestrebte Produktionsmenge oder auch die Zerbrechlichkeit des verpackten Produkts bestimmt. Deshalb raten wir Ihnen, das Angebot an Maschinen auf dem Markt genau unter die Lupe zu nehmen und alle Ihre Kriterien im Vorfeld zu definieren. Zusammengefasst sollten Sie also Spezifikationen erstellen und verschiedene Experten konsultieren, die Sie bei Ihrem Kaufprozess unterstützen. 

Diese Investition muss aus allen Blickwinkeln betrachtet und analysiert werden. Die Umstellung auf ein automatisches oder halbautomatisches Verpackungssystem wird Ihren Produktionsablauf auf den Kopf stellen, daher ist es wichtig, diesen Übergang so optimal wie möglich zu gestalten … für Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter.

Hier finden Sie unsere Verpackungslösungen! Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren.

Wie kann die richtige Verpackung das Produktversprechen unterstützen?

Wie kann die richtige Verpackung das Produktversprechen unterstützen?

Produktverpackungen sollen in erster Linie funktional sein. Sie schützen das Produkt während des Transports und der Handhabung und informieren den Verbraucher über den Inhalt. Die Verpackung erfüllt aber auch eine Marketingfunktion. Sie ist sogar aktiv daran beteiligt, das Produktversprechen hervorzuheben und zur Geltung zu bringen. Von dezenten Hinweisen bis hin zu einfallsreichen Konzepten gibt es viele Möglichkeiten, diesen Aspekt bei der Verpackungsgestaltung zu berücksichtigen. Wie können wir die Verpackung zu einem echten Vermittler des Produktversprechens machen?

 

Über die Verpackung eine starke Identität schaffen!

Je stärker die Produktidentität, desto mehr unterstreicht die Verpackung den einzigartigen und speziellen Charakter des Produkts.

Einige Produkte sind ganz besonders im kollektiven Bewusstsein verhaftet und mitunter schon nahezu legendär. Beispiele dafür: Coca-Cola-Flasche, Nutellaglas, … .

Der gemeinsame Nenner all dieser Produkte? Ihre Verpackungen sind unter tausend anderen sofort wiedererkennbar. Sie springen den Verbrauchern beim Einkaufen ins Auge und wecken Interesse. In einem Verkaufskontext, in dem Käufe meist spontan erfolgen (und dieser Trend nimmt laut einer POPAI-Käuferstudie, der „Shopper Engagement Study“ von 2012, über die Jahre zu) ist dieser Aspekt also ein echter Vorteil für die Steigerung des Umsatzes. Dieses Phänomen spiegelt sich auch bei der Aussprache des Markennamens wider: Die mentale Repräsentation des Produkts kommt sofort in den Sinn. Alle diese Produkte haben ihre eigene Identität, die sie von anderen Produkten abhebt. Wenn wir die Coca-Cola-Flasche als Beispiel nehmen, ist die rote Farbe ein starkes Merkmal der Marke, da sie sehr untypisch für den Getränkesektor ist. Originalität ist jedoch nicht das einzige Kriterium, um über das Produkt eine starke Identität zu schaffen. Ein weiteres ist die Wiederkehr und Beständigkeit der Identitätselemente. Wenn wir unser Beispiel erneut aufgreifen, stellen wir fest, dass sich das Flaschendesign in den letzten Jahrzehnten kaum verändert hat! Die Langlebigkeit des Verpackungsdesigns spielt also auch bei dieser Strategie eine Rolle.

 

Einen Zusammenhang zwischen Produktversprechen und Verpackung herstellen!

Die Verpackung ist eine Art non-verbale Sprache: Sie vermittelt das Produktversprechen ohne Einsatz von Wörtern.

Der zweite Faktor in der Marketingwirkung von Verpackungen ist ihre Übereinstimmung mit dem Produktversprechen. Grundsätzlich soll die Verpackung das Produkt so gut wie möglich schützen, insbesondere durch die Einhaltung bestimmter Gesundheits- und/oder Sicherheitsstandards, wenn diese vorgeschrieben werden. Daneben wird die Verpackung dazu genutzt, das Produkt zur Schau zu stellen, aber nicht immer wird auch das Produktversprechen hervorgehoben, das etwas anderes ist.

Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, von ganz simplen bis hin zuäußerst originellen. So spielt unter anderem die Farbe typischerweise eine wichtige Rolle, um das Produktversprechen zu untermauern. Als bestes Beispiel dienen Wasserflaschen: Alle haben eine blaue, grüne und/oder durchsichtige Farbe und erinnern so an die zwei grundlegenden Produktversprechen von Wasser – seine erfrischende Wirkung und seine „Reinheit“. Ein Experiment des Marketingpsychologen Nicolas Guéguen hat zudem belegt, dass Getränke aus grünen oder blauen Gläsern als erfrischender wahrgenommen werden, was den Einfluss der Verpackung auf die Bewertung eines Produkts verdeutlicht.

 

Produktwirksamkeit durch die Verpackung demonstrieren!

Mit der richtigen Herangehensweise kann eine Verpackung das Produktversprechen auf wirkungsvolle Weise verdeutlichen.

Andere Marken gehen noch viel weiter und beweisen mithilfe der Verpackung die Wirksamkeit ihrer Produkte. Ein Beispiel dafür liefert Nike mit dem im Jahr 2014 vorgestellten Schuhmodell „Nike Free 5.0“. Das Produkt will vor allem durch seine ultraflexible Sohle überzeugen, die sich so weit wie möglich an die Schritte der Sportler anpasst. Also hat die Marke nicht gezögert, ihre Schuhe in zu kleinen Kartons zu verpacken! Die Schuhe waren daher nach dem Öffnen verbogen, aber nahmen trotz langer Lagerung in ihrer engen Verpackung ihre ursprüngliche Form wieder an. Ob bei der Anprobe im Geschäft oder beim Auspacken zu Hause, diese Vorführung begeistert sofort. Und als nicht zu vernachlässigenden Bonus hat die Marke damit auch einen umweltrelevanten Anreiz geschaffen: Durch die Verkleinerung der Schuhschachteln konnte nämlich eine erhebliche Menge an Pappe im Herstellungsprozess eingespart werden.

Über die Verpackung kann das Produktversprechen auf vielfältige Weise gefördert werden, ob nun explizit oder implizit für den Verbraucher. Verschiedene empirische Studien aus dem Forschungsbereich der Marketingpsychologie scheinen das zu bestätigen: Verbesserungen am Verpackungsdesign, die zu einer stärkeren Vermittlung des Produktversprechens beitragen, haben reale Auswirkungen auf das Kaufverhalten. Die Verpackung sollte im Sinne eines ethischen Marketings jedoch immer das Versprechen widerspiegeln, das das Produkt auch halten kann.

Wenn Sie mehr wissen möchten, sehen Sie sich unsere verschiedenen Lösungen an oder kontaktieren Sie uns!

Die Geschichte des Kunststoffs

Die Geschichte des Kunststoffs

Kunststoff ist ein wiederverwertbares Material, das in der Produktion wegen seiner Strapazierfähigkeit, Haltbarkeit, niedrigen Kosten und seines geringen Gewichts häufig zum Einsatz kommt. Dank seiner zahlreichen Funktionen gehört Kunststoff heutzutage zu den gängigsten Verarbeitungsmaterialien. Doch seit wann ist da so?

Vom Einsatz natürlicher, elastischer Materialien bis zum ersten Polymer umspannt die Geschichte des Kunststoffs mehrere Jahrhunderte. Erfahren Sie mehr über seine Ursprünge und die klugen Köpfe, die ihn entwickelt haben.

 

Was ist Kunststoff?

Bevor wir auf die Ursprünge des Kunststoffs zurückkommen, wollen wir uns die Definition dieses weit verbreiteten Materials ansehen. Kunststoff bzw. Plastik geht auf den lateinischen Begriff plasticus zurück, der wiederum vom altgriechischen plastikós („zum Formen, Gestalten gehörig“) stammt. Heute bezeichnet das Wort ein Polymer, also eine Anordnung von mehreren Molekülen, die einen vollsynthetischen Stoff bilden.

Je nach Art dieser Molekülverbindungen lassen sich verschiedene Kunststofftypen unterscheiden, von denen einige wiederverwertbar sind: Polyethylen (das gebräuchlichste, oft für Verpackungen verwendet), Polyvinylchlorid (bekannt als PVC) oder Polypropylen (aus dem viele Lebensmittelbehälter hergestellt werden), um nur einige zu nennen.

Man findet jedoch einige der kunststofftypischen Eigenschaften auch in Materialien natürlichen Ursprungs, deren Verwendung viel weiter zurückreicht!

 

Der Ursprung der Kunststoffe: Natürliche Materialien mit elastischen Eigenschaften!

Während die ersten synthetischen Kunststoffe in der Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden wurden, reicht die Verwendung natürlicher Materialien mit elastischen Eigenschaften wesentlich weiter zurück.

So wurde Latex bereits 1600 v. u. Z. in Südamerika verwendet. Aus diesem formbaren Saft des Castilla-elastica-Baumes wurden durch ein Verfahren der Wasserabscheidung und Verfestigung Kugeln oder Figuren hergestellt.

Dieser vor allem von den Azteken genutzte Naturkautschuk wurde im 15. Jahrhundert auch von den amerikanischen Siedlern entdeckt und zur Herstellung von Flaschen, Stiefeln und anderen Alltagsgegenständen verwendet. Aufgrund seiner Stärke und Haltbarkeit wurde er gern genommen, um die Nachteile von traditionellen Materialien wie Holz und Metall – z. B. Zerbrechlichkeit und hohes Gewicht – auszugleichen.

Doch erst einige Jahrhunderte später sind die Anfänge des Kunststoffs, wie wir ihn heute kennen, nach mehreren Jahrzehnten der Kautschukverarbeitung ersichtlich.

 

Die Geburtsstunde des Kunststoffs: „Parkesine“ oder Zelluloid?

 In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde eine Reihe von Innovationen entwickelt, die den Kunststoff zum Leben erweckten.

Das häufig verwendete Elfenbein wurde immer seltener und teurer, musste also durch ein kostengünstigeres Material ersetzt werden. Im Jahr 1856 wurde der erste Kunststoff auf Basis von Salpetersäure, Ethanol und Zellulose im Labor des britischen Chemikers Alexander Parkes hergestellt. Das neuartige Material wurde Parkesine genannt und entspricht dem heutigen Zelluloid.

Diese erste Erfindung, die es ermöglichte, natürliche Ressourcen zu schonen, wurde anschließend von den Gebrüdern Hyatt in Anspruch genommen. Die amerikanischen Wissenschaftler suchten nach einem geeigneten Ersatzmaterial für Elfenbein bei der Herstellung von Billardkugeln. Vor Gericht wurde jedoch Parkes zum tatsächlichen Erfinder erklärt.

 

Von der Entdeckung bis zur industriellen Produktion von PVC!

Wenige Jahre nach dem Erscheinen von Parkesine wurde das Verfahren weiterentwickelt und mündete in der Erfindung von Galalith, einem Kunststoff aus Kasein, dessen Herstellungsverfahren Anfang des 20. Jahrhunderts verbessert wurde.

Zur gleichen Zeit wurde Polyvinylchlorid (bekannt als PVC) zufällig 1835 von dem Franzosen Henri Victor Regnault und 1872 von dem Deutschen Eugen Baumann entdeckt. Das Polymer erschien in verfestigter Form in Vinylchloridflaschen, die der Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren. Das Verfahren wurde jedoch erst einige Jahrzehnte später reproduziert; die industrielle Produktion begann in den 1930er Jahren, vor allem durch das Unternehmen Union Carbide im Jahr 1933.

 

Bakelit läutet das Zeitalter der Kunststoffproduktion ein!

 Nach der Entdeckung von PVC erschien im Jahr 1907 das Bakelit auf der Bildfläche. Es wurde nach seinem Erfinder, dem belgischen Chemiker Leo Hendrik Baekland, benannt. Hergestellt auf Grundlage von Formaldehyd und Phenol (erdölbasierte Verbindungen) gilt es als erster „richtiger“ Kunststoff und ist zu 100 % synthetisch.

Diese geniale Erfindung wurde zum ersten Kunststoff, der in großem Maßstab produziert wurde, obwohl die Massenvermarktung dieses revolutionären Materials erst nach dem Krieg erfolgen sollte.

Auch das von der deutschen I.G. Farben produzierte Polystyrol und das von Carothers’ Forscherteam entwickelte Nylon würden sich bald als die prominentesten Kunststoffe der Industrieszene durchsetzen.

Obwohl seither viele synthetische Kunststoffe auf den Markt gekommen sind, geht der Trend mit der Erfindung biologisch abbaubarer und kompostierbarer Kunststoffe auf Pflanzenbasis zurück zur Natur.

Welche Art von Verpackung sorgt am besten dafür, dass ein Produkt nach dem Öffnen frisch bleibt?

Welche Art von Verpackung sorgt am besten dafür, dass ein Produkt nach dem Öffnen frisch bleibt?

Lebensmittelverschwendung vermeiden und alle Nährwert- und Geschmacksqualitäten des gekauften Produkts beibehalten: Genau das wünschen sich die Verbraucher. Damit der Geschmack nicht nachlässt und das Lebensmittel seine Frische behält, ist eine perfekt an ihren Zweck angepasste Verpackung notwendig. Kommt ein Produkt mit der Umgebungsluft in Berührung, kann sich das auf seine Frische auswirken. Die Verpackung muss daher als undurchdringbare, luftdichte Barriere fungieren. Aus diesem Grund wollen wir einen genaueren Blick auf unser Sortiment werfen und herausfinden, welche Verpackungsart Ihren Anforderungen am besten erfüllt.

 

Ein Verpackungsmaterial für die einwandfreie Konservierung!

Je frischer ein Produkt ist, umso höher ist sein Energiegehalt und umso besser sind sein Geschmack und Nährwert. Deshalb muss die Verpackung, in der es sich befindet, wie ein Schutzschild gegen störende Einflüsse von außen wirken. Licht, Wärme und Umgebungsluft beeinträchtigen die Qualität des Produkts und verringern seine Frische. Bei Flexico stellen wir Kunststoffbeutel für alle Arten von Produkten und Lebensmitteln her. Dabei sind bestimmte Lösungen besonders gut für Frischwaren geeignet.

Sie finden in unserem Sortiment Monomaterial-Beutel und mehrschichtige Verpackungen. Unter den mehrschichtigen Verpackungen sind Sensogrip und Zipgrip eine gute Wahl, um Ihre Lebensmittel frisch zu halten. Hergestellt aus einer Mischung n mehreren Materialien wie PET und PE fungieren sie als ideale Sauerstoffbarriere. Zudem ermöglicht ihr simples und praktisches Verschlusssystem eine einfache Entnahme des gewünschten Produkts oder Lebensmittels. Diese Beutel sind sehr leistungsfähig, aber nicht einfach zu recyclen. Als verantwortungsvoller Hersteller arbeiten wir jedoch täglich daran, diesen Aspekt zu verbessern.

Die Verbraucher zögern immer mehr damit, Produkte wegzuwerfen, nur weil sie nicht mehr ganz wie frisch gekauft aussehen. Das liegt einerseits an den steigenden Lebenshaltungskosten und andererseits daran, dass man auf keinen Fall etwas wegwerfen möchte, das noch genießbar ist.

Wenn man ein Produkt frisch halten möchte, müssen sich die täglich genutzten Verpackungen leicht öffnen und schließen lassen. Flexico stellt verschiedene Verschlusssysteme her, immer mit dem Ziel, ein innovatives und umweltfreundliches Sortiment anzubieten.

 

Ein garantiert luftdichtes Verschlusssystem!

Sobald Sie sich für das passende Material bzw. die passenden Materialien entschieden haben, ist es Zeit, sich mit dem verwendeten Verschlusssystem zu befassen. Bei der Entwicklung seines Verschlusssortiments legt Flexico großen Wert darauf, dass die verschiedenen Erwartungen der Verbraucher erfüllt werden. Das Verschlusssystem ist ein wesentliches Element von Kunststoffbeuteln: Es verhindert schlechte Gerüche, gewährleistet die Frische von Lebensmitteln und bewahrt die Geschmackseigenschaften des Produkts. Unser Unternehmen entwickelt gegenwärtig mehrere Arten von Verschlüssen (Zip-, Schiebe-, Tin-Tie-Verschluss, selbstklebende Klappen, …), doch nicht alle Verschlüsse erfüllen die gleichen Anforderungen.

Um den für Ihre Verpackung geeigneten Verschluss zu finden, müssen Sie Ihre Bedürfnisse und die Ihrer Kunden definieren:

  • Wie wird mein Produkt konsumiert? Frischwaren werden in der Regel schnell verbraucht, können aber auch portioniert werden. Dies bedeutet wiederum, dass der Beutel mehrfach geöffnet und geschlossen wird.
  • Ist meine Verpackung benutzerfreundlich?
  • Wie kann ich die Geschmackseigenschaften meines Produkts am besten bewahren?

Diese Vorüberlegungen sind unverzichtbar, um eine zufriedenstellende Entscheidung zu treffen.

Unsere Verschlüsse Sensogrip und Zipgrip sind optimal dafür geeignet, Produkte frisch zu halten, weil Sie die Einwirkung von Luft und Wasserdampf und folglich die durch den Kontakt mit der Außenwelt verursachten Veränderungen reduzieren.

 

Wann sollten Sie einen Zipgrip- oder Sensogrip-Verschluss wählen?

Der Sensogrip-Beutel hat einen intuitiven Verschluss: Sie müssen die beiden Profile am Beutel nicht ausrichten, um ihn richtig zu schließen! Sein Multitrack-Verschluss ist der am besten hermetisch schließenden Verschluss auf dem Markt und garantiert auch nach mehrmaligem Öffnen einen optimalen Schutz der Lebensmittel. So werden alle Produkteigenschaften geschützt und bewahrt.
Im Fall der Zipgrip-Verpackung weiß der Verbraucher dank „Clicky“-Option, dass der Beutel perfekt verschlossen ist. Wegen seiner haptischen und akustischen Eigenschaften wird dieses Verschlussprofil von Unternehmen bevorzugt, die ihren Kunden den korrekten Verschluss der Beutel garantieren möchten.

Welches Material sollte bei der Pasteurisierung verwendet werden?

Welches Material sollte bei der Pasteurisierung verwendet werden?

Der Verzehr bestimmter roher Lebensmittel wie Eier, Milch und nicht gegarte Zubereitungen auf Basis dieser Zutaten (hausgemachte Mousse au Chocolat, Rohmilchkäse usw.) birgt das Risiko einer Lebensmittelvergiftung. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Kindern, Schwangeren und älteren Menschen können Lebensmittelvergiftungen besonders gefährlich werden. Die Pasteurisierung bestimmter Lebensmittel ermöglicht die Gewährleistung ihrer Lebensmittelsicherheit, aber auch die Verlängerung ihrer Haltbarkeit. Aber was ist die Pasteurisierung eigentlich? Welche Lebensmittel werden in der Regel pasteurisiert und welches Verpackungsmaterial sollte verwendet werden?

 

Was ist die Pasteurisierung?

Die von Louis Pasteur im Jahre 1865 entdeckte Pasteurisierung hielt nach und nach Einzug in die Lebensmittelbranche und etablierte sich als eine der meistgenutzten Techniken, um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern. Weniger radikal als die Sterilisation, die bei über 100 °C stattfindet, besteht die Pasteurisierung aus einer Wärmebehandlung bei einer moderaten Temperatur zwischen 60 °C und 100 °C, gefolgt von einer schnellen Abkühlung. Durch die Pasteurisierung können die geschmacklichen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften des Lebensmittels besser bewahrt werden. Mitunter kann ein pasteurisiertes Produkt sogar als frisch angesehen werden (pasteurisierte Frischmilch, Crème fraîche usw.).

Im Gegensatz zur Sterilisation, welche alle Mikroorganismen zerstört, die sich in einem Produkt entwickeln könnten (lange Haltbarkeit bei Raumtemperatur, aber beeinträchtigt Geschmack und Konsistenz des Lebensmittels), zerstört die Pasteurisierung nur einen Teil. Dennoch soll dieses Verfahren bei moderater Temperatur die gesamte krankheitserregende Flora zerstören, die einer Lebensmittelvergiftung zugrunde liegen könnte (Salmonellen, E. coli, Listerien, Staphylococcus aureus usw.), wodurch das Lebensmittel in der Regel sicher verzehrt werden kann. 

Ein pasteurisiertes Lebensmittel muss luftdicht verpackt werden (mit oder ohne Schutzatmosphäre oder vakuumverpackt), um eine Barriere für externe Mikroorganismen zu bilden und vorzugsweise gekühlt werden, um die Entwicklung von verbliebenen Mikroorganismen zu verlangsamen.

 

Welche Lebensmittel werden in der Regel pasteurisiert? 

Milcherzeugnisse wie Frischmilch, Crème fraîche, Käse, Butter, Joghurt und Quark werden häufig pasteurisiert, um eine annehmbare Haltbarkeit zu erzielen. Es gibt jedoch auch Rohmilchprodukte, deren Verzehr das Risiko einer Lebensmittelvergiftung birgt, was insbesondere bei weichem Rohmilchkäse der Fall ist (Camembert, Brie, usw.). Darüber hinaus muss die unbehandelte Rohmilch sehr schnell konsumiert werden, da sich diese nicht länger als drei Tage im Kühlschrank hält. Es wird dringend empfohlen, sie vor dem Verzehr abzukochen oder ausreichend zu erhitzen.

Die Fachleute aus der Lebensmittelindustrie verwenden häufig Eier in Form von pasteurisierten frischen Eiprodukten (Eier ohne Schale, geschlagene Eier und pasteurisierte Eier). Dadurch müssen sie keine gefrorenen Eiprodukte oder Eipulver oder gar rohe Eier (Eier mit Schale) verwenden, die das Risiko von Salmonellen bergen. So werden für die Herstellung der im Handel verkauften Saucen wie Mayonnaise in der Regel pasteurisierte Eier verwendet. Auch Mousse au Chocolat oder Eiscreme enthalten Eier. Im Gegensatz dazu können „hausgemachte“ Mousse au Chocolat und bestimmte handgemachte Eissorten nicht pasteurisierte rohe Eier enthalten.

Es wird davon abgeraten, einen frischen hausgemachten Fruchtsaft mehr als 72 Stunden nach seiner Zubereitung zu trinken. Im Handel vertriebene Fruchtsäfte sind in der Regel pasteurisiert. Im Frischeregal findet man häufig Säfte, die einer sogenannten Flash-Pasteurisierung unterzogen wurden. Diese Art der Pasteurisierung dauert nur einige Sekunden, wodurch ein Großteil der sensorischen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften des Produktes bewahrt, werden können. Bei einer längeren Pasteurisierung leidet etwas die Qualität des Fruchtsaftes, dafür kann dieser über einen deutlich längeren Zeitraum bei Raumtemperatur aufbewahrt werden (vor dem Öffnen). Auch Kompotte, Fruchtpürees und Früchte in Sirup werden pasteurisiert. Durch die Pasteurisierung von rehydrierten Trockenfrüchten (sog. „eingeweichte“ Trockenfrüchte wie Pflaumen, Aprikosen, Feigen, Datteln usw.) können diese über mehrere Monate bei Raumtemperatur aufbewahrt und die Verwendung von Konservierungsmitteln vermieden werden.

Zu guter Letzt sind auch die handelsüblichen Biere und Cidres (Apfelschaumweine) in der Regel pasteurisiert, obwohl es auch handgemachte nicht pasteurisierte Versionen gibt. 

 

Ein für die Pasteurisierung des Produkts geeignetes Verpackungsmaterial!

Eine für das Verpacken von Lebensmitteln bestimmte Verpackung muss zunächst lebensmittelecht sein. Wurde das Lebensmittel pasteurisiert, muss sie darüber hinaus luftdicht sein, um jede Kontamination des Lebensmittels durch externe Mikroorgansimen zu vermeiden (außer bei einigen Käsesorten, die atmen müssen). Daher ist insbesondere bei flexiblen Verpackungen auf die Dichtheit der Versiegelungen zu achten, die mit einem Leckagemessgerät geprüft werden kann.  

Wurde das Lebensmittel gerade erst pasteurisiert und ist beim Verpacken noch warm oder erfolgt die Pasteurisierung erst danach, sollte ein Verpackungsmaterial gewählt werden, das während des Prozesses nicht aufweicht. Bei einem Kunststoffbeutel kann davon ausgegangen werden, dass die Hitzebeständigkeit der Verpackung, wenn die Temperatur unter dem Erweichungstemperatur des Kunststoffbeutels bleibt, ausreichend ist. PE als Siegelschicht sollte daher in den meisten Pasteurisierungsfällen ausreichen, wobei PP jedoch mehr Sicherheit bietet, wenn die Temperatur 90 °C übersteigt.

Als äußere Schicht der Verpackung wird häufig eine biaxial orientierte PET- oder PA-Folie verwendet, um dem Beutel Sauerstoffbarriereeigenschaften und Steifigkeit zu verleihen. PA ist insbesondere für das Vakuumverpacken empfohlen.

Ist eine sehr gute Sauerstoffbarriere erforderlich, kann auch eine EVOH-Schicht in die Kunststofffolie eingearbeitet werden. Diese EVOH-Schicht wird häufig zwischen zwei PE-Schichten koextrudiert, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen.

So können verschiedene Verbundfolien aus Kunststoff verwendet werden, um pasteurisierte Produkte zu verpacken, beispielsweise Käse oder rehydrierte Trockenfrüchte: PET/PE-, PA/PE-, PET/PE-EVOH-PE-Folien oder eine recycelbare PE/PE-EVOH-PE-Folie.

Die Verwendung eines Verschlusssystems (Zipgrip, Sensogrip usw.) bietet nicht nur Bequemlichkeit, sondern verlängert auch die Haltbarkeit des Lebensmittels nach dem ersten Öffnen des Beutels, da es die Exposition des Lebensmittels gegenüber Mikroorganismen in der Umwelt und gegenüber Sauerstoff einschränkt und gleichzeitig sein Austrocknen verhindert und seine Aromen konserviert.

Folglich wäre die Pasteurisierung ohne eine geeignete Verpackung wirkungslos. Mit einer wiederverschließbaren flexiblen Kunststoffverpackung, die zum Recyclingprozess beiträgt (z. B. ein Beutel bestehend aus einer PE/PE-EVOH-PE-Verbundfolie und einem PE-Verschlusssystem), kann die Lebensmittelverschwendung unter Verwendung einer praktischen, leichten und recycelbaren Primärverpackung eingedämmt werden.